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	<title>Deutsches Medizin-Netz &#187; 2001</title>
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		<title>Lernen von den Ameisen: Ein Gen bestimmt das soziale Verhalten</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2001 23:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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Forscher haben bei den roten Feuerameisen ein Gen entdeckt, das bestimmt, ob eine Kolonie der Feuerameisen eine K&#246;nigin oder mehrere hat (1). Das Gen Gp-9 codiert ein Pheromon bindendes Protein. Pheromone sind f&#252;r die chemische ...]]></description>
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<p>Forscher haben bei den roten Feuerameisen ein Gen entdeckt, das bestimmt, ob eine Kolonie der Feuerameisen eine K&#246;nigin oder mehrere hat (1). Das Gen Gp-9 codiert ein Pheromon bindendes Protein. Pheromone sind f&#252;r die chemische Kommunikation bei Insekten wichtig, indem sie Geruchsmolek&#252;le aus dem Poren des Insekts transportieren.<br />
Die Entdeckung des Gp-9 ist einzigartig, weil ein einzelnes Gen nachgewiesen wird, das f&#252;r ein komplexes soziales Verhalten zust&#228;ndig ist. Sie erlaubt ein besseres Verst&#228;ndnis der Evolution des sozialen Verhaltens.</p>
<p>1. Krieger, M. J. B., Ross, K. G. Identification of a major gene regulating complex social behaviour. Science 15 Nov, 2001.</p>

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		<title>Obst und Gem&#252;se gegen Verstopfung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2001 23:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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Ballaststoffreiche Vollkost ist die beste Medizin gegen Verstopfung. Experten empfehlen als Tagesmenge den Verzehr von 30 g Ballaststoffen. Doch die alte Faustformel: je mehr Obst oder Gem&#252;se, desto besser die Verdauung, ist viel zu ungenau. ...]]></description>
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<p>Ballaststoffreiche Vollkost ist die beste Medizin gegen Verstopfung. Experten empfehlen als Tagesmenge den Verzehr von 30 g Ballaststoffen. Doch die alte Faustformel: je mehr Obst oder Gem&#252;se, desto besser die Verdauung, ist viel zu ungenau. Nicht jede Frucht ist reich an Ballaststoffen. Und so manches Gem&#252;se, das den Darm ankurbelt, ist wenig bek&#246;mmlich. Besonders interessant sind da Gem&#252;sesorten, die mild abf&#252;hrende, medizinische Substanzen enthalten.<br />
Ballaststoffe sind f&#252;r den K&#246;rper alles andere als Ballast. Im Gegenteil: Ballaststoffe bestehen aus vielen Fasern, die im Darm aufquellen und einen Dehnungsreiz ausl&#246;sen.</p>
<p><strong>Die richtigen Fr&#252;chte gegen Verstopfung</strong><br />
Es gibt keine Obstsorte, welche die Verdauung blockiert &#8211; auch die geschm&#228;hte Banane nicht. Aber es gibt Sorten, die mehr Ballaststoffe enthalten als andere. Sehr anregend f&#252;r die Verdauung sind Obstsorten, bei denen Schale und Kerne mit verzehrt werden, wie zum Beispiel Trauben, Johannisbeeren oder Birnen. Und: Fr&#252;chte, die zu D&#246;rrobst verarbeitet werden, wie Pflaumen, Feigen, &#196;pfel oder Aprikosen, enthalten auch roh viele Ballaststoffe.<br />
Keine gro&#223;e Hilfe f&#252;r einen tr&#228;gen Darm sind dagegen stark wasserhaltige Fr&#252;chte. Himbeeren, Brombeeren oder Kirschen sind zwar sehr gesund, haben aber nur wenig Ballaststoffe zum Inhalt.<br />
Die meisten Obstsorten liefern zus&#228;tzlich wichtige Verdauungsenzyme, allen voran reife Exoten wie Mango, Ananas oder Papaya. Ananas ist eine regelrechte Heilfrucht: Eine Scheibe vor jeder Mahlzeit beugt Verstopfung wirkungsvoll vor.<br />
<strong>Tipp</strong>: Wer zu Bl&#228;hungen neigt, sollte Obst nie als Dessert oder mit dem Hauptgang verzehren: Die Kombination St&#228;rke und Fruchts&#228;ure kann zu G&#228;rungen f&#252;hren. Das Obst deshalb separat oder als Vorspeise essen.</p>
<p><strong>Verdauungshelfer Gem&#252;se</strong><br />
Besonders ballaststoffreich sind alle Krautvariationen, H&#252;lsenfr&#252;chte und Zwiebeln. Leider sind das auch die Gem&#252;sesorten, die zu Bl&#228;hungen f&#252;hren. Gute Alternativen bieten Tomaten, Karotten und alle Blattsalate.<br />
Manches Gem&#252;se wirkt wie eine Arznei: So kann der regelm&#228;&#223;ige Genuss von rohen Gurken oder Rhabarber Wunder wirken. In Gurken tummeln sich reichlich verdauungsanregende Pektine. Und im Rhabarber finden sich Anthrachinone, klassische Abf&#252;hr-Wirkstoffe, die auch in der Arznei-Pflanze Sennes enthalten sind.</p>

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		<title>Um Folgesch&#228;den des Diabetes zu vermeiden, ist eine kontinuierliche Blutzuckermessung vonn&#246;ten</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2001 23:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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Die Volkskrankheit Diabetes mellitus ist eine der wesentlichen Ursachen f&#252;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So ist ein gro&#223;er Teil der Herzinfarkte und Schlaganf&#228;lle letzlich auf einen gest&#246;rten Zuckerstoffwechsel zur&#252;ckzuf&#252;hren. Neben der Senkung eines erh&#246;hten Blutdruckes und erh&#246;hter Blutfette ...]]></description>
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<p>Die Volkskrankheit Diabetes mellitus ist eine der wesentlichen Ursachen f&#252;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So ist ein gro&#223;er Teil der Herzinfarkte und Schlaganf&#228;lle letzlich auf einen gest&#246;rten Zuckerstoffwechsel zur&#252;ckzuf&#252;hren. Neben der Senkung eines erh&#246;hten Blutdruckes und erh&#246;hter Blutfette geh&#246;rt eine Normalisierung des Blutzuckers nach wie vor zu den wichtigsten Therapiezielen der zahlreichen Betroffenen. &#8220;Eine gute Kontrolle des Zuckerstoffwechsels ist deshalb eine der wichtigsten Voraussetzungen, um ernstere Folgesch&#228;den des Herz- und Gef&#228;&#223;systems abzuwehren.&#8221; Dies betont Pro. Dr. Dr. Wolfgang Barnikol, Mitbegr&#252;nder der Privat-Universit&#228;t Witten-Herdecke und Vorstandsvorsitzender der GlukoMediTech AG.</p>
<p>&#8220;Um diabetische Folgeerkrankungen an den Blutgef&#228;&#223;en zu verhindern, die lebenswichtige Organe wie das Herz, die Nieren oder das Gehirn versorgen, muss die Eigenverantwortung des Patienten unbedingt gest&#228;rkt werden&#8221;, fordert Barnikol. Hierzu geh&#246;re auch die einfach handhabbare, selbstst&#228;ndige und regelm&#228;&#223;ige Messung des Blutzuckers.</p>
<p>Weltweit werde derzeit an verschiedenen Ans&#228;tzen einer patientenfreundlichen Glukosemessung geforscht. Barnikol berichtet von seinem eigenen Ansatz der Entwicklung eines implantierbaren Glukosesensors, der eine kontinuierliche Glukosebestimmung rund um die Uhr erlauben wird und in Kombination mit einer Insulinpunpe eine k&#252;nstliche Betazelle darstellen w&#252;rde. Auf dem Weg dahin werde zun&#228;chst ein insertierbarer Glukosesensor entwickelt, der ebenfalls kontinuierlich die Glukose messen kann. Dieser Zwischenschritt beschleunige das Entwicklungsverfahren, so dass mit der Fertigstellung eines voll implantierbaren Glukosesensors in k&#252;rzerer Zeit als urspr&#252;nglich erwartet zu rechnen sei. Barnikol spricht von einem Zeitfenster von etwa drei bis vier Jahren.</p>
<p>F&#252;r weitere Informationen zum Stand der Glukosesensorik wenden Sie sich bitte an:<br />
Sangui Bio Tech International Inc. &#8211; Dr. Sieglinde Borchert, Chief Operating Officer<br />
GlukoMediTech AG &#8211; Birgit Strautz, Projektkoordination<br />
Telefon: (0 23 02) 91 52 00, Fax: (0 23 02) 91 52 01<br />
E-Mail: borchert@sangui.de , strautz@sangui.de<br />
Internet: http://www.sangui.de</p>

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		<title>Mykosen (Pilzerkrankungen)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2001 23:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>

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Pilze sind normale Bewohner unserer Umwelt und auch der gesunden Haut, es existiert eine kaum zu &#252;berblickende Anzahl unterschiedlicher Arten. Normalerweise sind diese Pilze f&#252;r den Menschen nicht gef&#228;hrlich. Wenn sie allerdings auf besonders g&#252;nstige ...]]></description>
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<p>Pilze sind normale Bewohner unserer Umwelt und auch der gesunden Haut, es existiert eine kaum zu &#252;berblickende Anzahl unterschiedlicher Arten. Normalerweise sind diese Pilze f&#252;r den Menschen nicht gef&#228;hrlich. Wenn sie allerdings auf besonders g&#252;nstige Wachstumsbedingungen treffen, k&#246;nnen sie sich am oder auch im menschlichen Organismus vermehren. Das Spektrum der Krankheitssymptome kann von l&#228;stigen Hautver&#228;nderungen bis zu einem lebensbedrohlichen Befall innerer Organe reichen. Jedoch kann dem Entstehen einer Pilzinfektion durch einige wirkungsvolle Ma&#223;nahmen vorgebeugt werden, bei bereits eingetretener Erkrankung stehen effektive Medikamente zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Lesen Sie mehr zu <a href='http://www.medizin-netz.de/umfassende-berichte/pilzerkrankungen-mykosen/' title='Pilzerkrankungen (Mykosen)'>Mykosen</a></p>

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		<title>Medizinstation im Senegal in privater Initiative saniert</title>
		<link>http://www.medizin-netz.de/news/medizinstation-im-senegal-in-privater-initiative-saniert/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2001 23:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Mehrere private Veranstaltungen im Hause Schneider sowie eine Sammelaktion hatten eine betr&#228;chtliche Kapitalsumme ergeben, um die Basis zur Sanierung der Medizinstation in Nianingh, Senegal, zu schaffen. Dieser Komplex in der Dorfmitte besteht aus drei einst&#246;ckigen ...]]></description>
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<p>Mehrere private Veranstaltungen im Hause Schneider sowie eine Sammelaktion hatten eine betr&#228;chtliche Kapitalsumme ergeben, um die Basis zur Sanierung der Medizinstation in Nianingh, Senegal, zu schaffen. Dieser Komplex in der Dorfmitte besteht aus drei einst&#246;ckigen Geb&#228;uden und wird von dem Chefsanit&#228;ter Gana Diuf, einem Krankenpfleger geleitet. F&#252;r die 1750 Einwohner von Nianingh und den 11 Randd&#246;rfern steht kein Arzt zur Verf&#252;gung. Hier ist der Sammelpunkt f&#252;r Kranke, mit Fieber und Malaria sowie Infektionen jeder Art, mit Durchfall und Erbrechen, frisch Verletzte mit gr&#246;&#223;eren oder kleineren Wunden, Gelenkverrenkungen, au&#223;erdem Schwangere, die im Warteraum auf B&#228;nken hocken und liegen. Alle Patienten sind minderbemittelt und k&#246;nnen eine Behandlung im Krankenhaus in der 15 km entfernten Bezirksstadt Mbour (120000 Einwohner) nicht bezahlen. Es existiert im Senegal keine Sozial- und keine Krankenversicherung.</p>
<p>In einem sehr kleinen Lagerraum, als Apotheke ausgewiesen, sind diverse Medikamente deponiert, alle von Touristen zur Verf&#252;gung gestellt. Ausdr&#252;cklich wurde betont, dass weder von staatlicher noch von kommunaler oder sozialer Stelle Medikamente bereitgestellt werden.<br />
In der angrenzenden chirurgischen Ambulanz werden Wundversorgungen unter desolaten hygienischen Verh&#228;ltnissen vorgenommen: Die Behandlungsliege ist instabil und wackelt, die Auflage mit Plastikabdeckung total verschlissen. Die Instrumente sind verrostet, das Nahtmaterial besteht aus undeffinierbarem Material, der Infusionsst&#228;nder aus ungehobeltem Holz. Ein von einem franz&#246;sischen Touristen gespendeten Hei&#223;luftsterilisator zur Desinfektion der Instrumente kann nicht betrieben werden, da dieser zu viel Strom verbraucht. Es ist zu erfahren, dass die Unterhaltungskosten der Station wie Strom, Wasser, Reinigung der R&#228;umlichkeiten u.a. vom Gehalt des Leiters abgezweigt, also von der kommunalen Beh&#246;rde nicht separat zur Verf&#252;gung gestellt werden.</p>
<p><strong>192 Entbindungen pro Jahr</strong><br />
Im separaten angrenzenden Geb&#228;ude befindet sich die Entbindungsstation, ein Krei&#223;-Saal und weitere 6 kleine R&#228;ume mit insgesamt 15 Betten, alle belegt. Im gesamten Trakt ist der Fu&#223;boden grob betoniert und mit rotbrauner Farbe &#252;berstrichen. Die W&#228;nde sind mit gelblicher nicht abwaschbarer Farbe &#252;berstrichen und total verschmutzt. S&#228;mtliche Betten, nicht fahrbar, sind mit verschlissenen Matratzen belegt, manche mit zerfetztem Bettuch &#252;berdeckt. Die einzige Entbindungsliege im Krei&#223;saal zeigt eine aufgerissene Oberfl&#228;che mit seitlich herabh&#228;ngenden Kunststoff-Fetzen und blo&#223;liegendem verschmutzen Schaumstoff. St&#228;rkste infekti&#246;se Komplikationen vor, w&#228;hrend und nach der Entbindung sind f&#252;r Mutter und Kind vorprogrammiert. Durchschnittlich finden hier pro Jahr 192 Geburten statt, praktiziert von einem Sanit&#228;ter, der selbst infolge einer Kinderl&#228;hmung behindert ist und die Medizinstation rund um die Uhr versorgt und oft bis an die Grenzen der Leistungsf&#228;higkeit arbeitet.<br />
Nach dieser schockierenden Inspektion wurde zun&#228;chst von Dr. Schneider und Frau Helga der Entschluss gefasst, den f&#252;r 1 Woche gebuchten Urlaub zu verl&#228;ngern, umgehend die Auftr&#228;ge zur Basis-Renovierung zu erteilen und anschlie&#223;end Ausstattung und Einrichtung vorzunehmen. Man war sich dar&#252;ber im klaren, dass das zur Verf&#252;gung stehende Eigenkapital und die Spendengelder nicht ohne &#220;berwachung eingesetzt werden durften. In Tag- und Nachtarbeit wurden zun&#228;chst in der Entbindungsstation in 5 R&#228;umen und im Flur 50 qm Flie&#223;en verlegt, die W&#228;nde ausgebessert und das gesamte Geb&#228;ude einer gr&#252;ndlichen Reinigung unterzogen.<br />
Projektleiter Abdou Sow hatte zwischenzeitlich in der Hauptstadt Dakar mehrere Untersuchungsliegen, eine moderne Entbindungsliege, Kunststoff-Auflagen, Matratzen f&#252;r fast alle Betten, Regale und diverse Instrumente eingekauft. In die Apotheke wurden die aus Deutschland mitgebrachten Medikamente, Fieberthermometer, Blutdruckmesser, Verbandmaterial, elastische Binden, Desinfektionsmittel u.a. eingelagert.</p>
<p>P&#252;nktlich wie vereinbart, fand am Tage vor der Abreise von Dr. Schneider und Frau die feierliche &#220;bergabe der Medizinstation statt. In Anwesenheit des Pr&#228;sidenten der Bezirks-Krankenhausgesellschaft, Monsieur BAM, des B&#252;rgermeisters mit dem gesamten Gemeindevorstand von Nianingh sowie zahlreicher B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erstattete Dr. Schneider zun&#228;chst Bericht &#252;ber den Hintergrund zum Entschluss der Hilfeleistungen f&#252;r die 3. Welt, insbesondere seit 1997 aussschlie&#223;lich f&#252;r Nianingh.<br />
B&#252;rgermeister und Gemeindevorsteher dankten in bewegenden Worten und brachten zum Ausdruck, dass infolge fast keinerlei staatlicher Subvention solche Hilfe aus Deutschland im Senegal ganz besondere Beachtung finde. Gro&#223;er Beifall und mannigfaltige Ehrenbekundungen sowie Freudentr&#228;nen wurden registriert, als nach der Besichtigung der im vollen Glanz erstrahlenden Medizinstation Dr. Schneider die &#220;bergabe an den Chef Gana Diuf vollzog mit der dringenden Bitte und Mahnung zur Schonung und Pflege der R&#228;umlichkeiten und zum sorgf&#228;ltigen Umgang mit der gesamten Einrichtung.</p>
<p><strong>1. Entbindung unter (fast) sterilen Verh&#228;ltnissen</strong><br />
Wenige Minuten sp&#228;ter wurde eine Schwangere in Wehen eingeliefert und im renovierten Krei&#223;saal auf einer nagelneuen Entbindungsliege untersucht und Wehent&#228;tigkeit und Kreislaufverh&#228;ltnisse &#252;berpr&#252;ft. In der folgenden Nacht erblickte ein gesundes M&#228;dchen bei bestem Befinden der Mutter das Licht der Welt.<br />
Dr. Schneider und Frau Helga sind sich bewusst, dass in Nianingh im westafrikanischen Senegal lediglich die Basis f&#252;r etwa vergleichbares medizinisches Handeln im Bereich eines kleinen Dorfes irgendwo in Europa geschaffen wurde. In dieser klinischen Station bleibt noch viel zu tun, wie &#252;berall im Senegal, wie &#252;berall in der 3. Welt. Es ist schon einiges erreicht, wenn zum Beispiel f&#252;r Impfungen ein Desinfektionsmittel f&#252;r die Injektion zur Verf&#252;gung steht, eine Wunde ordentlich versorgt, eine Gelenkverrenkung mit fachgerechtem elastischen Material behandelt und eine Schwangere in hygienisch einwandfreier Umwelt ein Kind geb&#228;ren kann.</p>
<p><strong>Spenden f&#252;r den weiteren Ausbau der Medizinstation in Nianingh sind herzlich willkommen!</strong></p>
<p><strong>Kontaktadresse:</strong><br />
Dr. med. Karl-Heinz Schneider, Laufdorfer Weg 89, 35578 Wetzlar<br />
Telefon: 06441/921170<br />
Fax: 06441/921171<br />
E-Mail: drkhschneider@t-online.de</p>

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		<title>Nobelpreis in Medizin 2001 f&#252;r die Erforschung der Zellzyklus-Kontrolle</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2001 23:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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Der Amerikaner Leland Hartwell und die beiden Briten Paul Nurse und Tim Hunt haben den diesj&#228;hrigen Nobelpreis in Medizin und Physiologie f&#252;r die Forschung am Zellzyklus erhalten. Der Zellzyklus beschreibt den Vorgang der Zellteilung, der ...]]></description>
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<p>Der Amerikaner Leland Hartwell und die beiden Briten Paul Nurse und Tim Hunt haben den diesj&#228;hrigen Nobelpreis in Medizin und Physiologie f&#252;r die Forschung am Zellzyklus erhalten. Der Zellzyklus beschreibt den Vorgang der Zellteilung, der bei Menschen, Tieren und Pflanzen gleich ist. Die Forschungsergebnisse sind besonders f&#252;r die Krebsforschung interessant – bei Krebszellen ger&#228;t der Zellzyklus ausser Kontrolle.<br />
Hartwell hat das Gen &#8220;Start&#8221; entdeckt, das bei Beginn des Zellzyklus eine wichtige Rolle spielt. Nurse hat die Cyclin-abh&#228;ngige Kinase (CDK) identifiziert, die f&#252;r die Kontrolle des Zellzyklus zust&#228;ndig ist. Die Funktion der CDK wird von Cyclin-Proteinen geregelt, f&#252;r deren Entdeckung Tim Hunt den Nobelpreis bekam.</p>
<p><a href="http://www.nobel.se/" target="_blank">http://www.nobel.se</a></p>

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		<title>Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221; f&#246;rdert fach&#252;bergreifende Zusammenarbeit</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2001 23:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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Statement des Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221;, Prof. Dr. med. Diethelm Tsch&#246;pe, Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der Heinrich-Heine-Universit&#228;t D&#252;sseldorf
Diabetes mellitus, insbesondere der Typ 2-Diabetes, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen geh&#246;ren weit enger zusammen, als dies gemeinhin ...]]></description>
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<p>Statement des Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221;, Prof. Dr. med. Diethelm Tsch&#246;pe, Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der Heinrich-Heine-Universit&#228;t D&#252;sseldorf</p>
<p>Diabetes mellitus, insbesondere der Typ 2-Diabetes, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen geh&#246;ren weit enger zusammen, als dies gemeinhin angenommen wird. Einige Zahlen sollen dies im Folgenden verdeutlichen: Mehr als 75 % aller Patienten mit Diabetes sterben am Herzinfarkt oder Schlaganfall. Im Gegensatz zur nicht-diabetischen Bev&#246;lkerung besteht diese Besorgnis erregende Situation nahezu unver&#228;ndert fort. F&#252;r Frauen scheint sich die Lage derzeit sogar noch zu verschlechtern. Umgekehrt haben neuere Forschungen aus T&#252;bingen ergeben, dass bei fast 90 % aller Infarktpatienten ein Zusammenhang mit einer chronischen Zuckerstoffwechselst&#246;rung gesehen werden muss. Diese Daten und ihre Bedeutung f&#252;r die Kardiologie haben f&#252;r gro&#223;es Aufsehen gesorgt und man muss dabei ber&#252;cksichtigen, dass auch Vorstufen des Diabetes in die Ursachenforschung der Infarkte eingeflossen sind. Dies macht aber um so deutlicher, dass bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezielt nach einer zugrunde liegenden Zuckerstoffwechselst&#246;rung gefahndet werden muss, und sei es nur, dass ein erh&#246;htes famili&#228;res Risiko f&#252;r Diabetes mellitus vorliegt. Denn wir wissen heute, dass der Typ 2-Diabetes eine hohe vererbliche Komponente hat und dass jeder Typ 2-Diabetiker nicht nur sich selber, sondern auch sine Kinder und Enkel als Hochrisikopersonen f&#252;r Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Auge behalten sollte. W&#252;rden wir heute schon Typ 2-Diabetiker und auch ihre Nachkommen von vornherein als potentielle Herz- und Gef&#228;&#223;patienten betrachten und auch behandeln, k&#228;men wir der tats&#228;chlichen Sachlage einen wesentlichen Schritt n&#228;her und k&#246;nnten der wachsenden Zahl von sp&#228;ter ernsthaft Erkrankten wirksam begegnen.</p>
<p>Die Realit&#228;t sieht heute aber leider ganz anders aus: Nur etwa 20 % aller manifesten Diabetiker werden von ihrem behandelnden Arzt auf ihr drohendes Infarktrisiko hin angesprochen. Dies zeigt ganz klar die herausragende Rolle des aufgekl&#228;rten, gut informierten und selbstbewussten Patienten. Er muss sein Schicksal selbst in die eigene Hand nehmen und den Arzt auf sein Risiko hinweisen.</p>
<ul>
<li> Der Diabetes mellitus ist von Beginn auch eine Gef&#228;&#223;krankheit.<br />
Diabetes ist ein unabh&#228;ngiger Risikofaktor f&#252;r Gef&#228;&#223;ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall, aber meistens sind weitere typische Risikofaktoren wie Fettstoffwechselst&#246;rungen, Bluthochdruck (Hypertonie) und &#220;bergewicht vorhanden. Zus&#228;tzlich besteht h&#228;ufig ein vielschichtiger genetischer Hintergrund, der eine erh&#246;hte Anf&#228;lligkeit dieser Patienten f&#252;r Herzinfarkt und Schlaganfall begr&#252;ndet. Letztlich kommt es zu einer beschleunigten Entwicklung einer besonders schlimmen Ver&#228;nderung der Blutgef&#228;&#223;w&#228;nde durch sch&#228;digende An- und Einlagerungen, die sich mit einer beschleunigten Gerinnungsneigung kombiniert. Diese Mechanismen scheinen auch f&#252;r den schlechteren Erfolg solcher Ma&#223;nahmen verantwortlich zu sein, mit deren Hilfe man versucht, verschlossene Blutgef&#228;&#223;e wieder durchg&#228;ngig zu machen, wie z. B. Ballonkatheterdehnung oder Gef&#228;&#223;-Bypass.</li>
<li>Das erfordert eine fr&#252;hzeitige Diagnostik der Gef&#228;&#223;e und des Herz- Kreislaufsystems sowie eine umfassende, vor allem vorbeugende Behandlung aller Risikofaktoren.<br />
Eine alleinige Blutzuckernormalisierung kann all diese Ver&#228;nderungen nicht neutralisieren. Neben Allgemeinma&#223;nahmen, die auf eine gesunde Lebensf&#252;hrung mit ausgewogener, fett- und zuckerarmer und ballaststoffreicher Ern&#228;hrung und ausreichend k&#246;rperlicher Bewegung hinwirken, m&#252;ssen sich Blutdruck senkende, gerinnungshemmende und den Fettstoffwechsel normalisierende Ma&#223;nahmen an den individuellen Bed&#252;rfnissen des betroffenen Patienten ausrichten.</li>
<li>Die Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221; m&#246;chte den Informationsbedarf zwischen den verschiedenen &#228;rztlichen Fachgruppen – den Gef&#228;&#223;-, Herz- und Diabetesspezialisten – thematisieren (Aufkl&#228;rung), die Erforschung gef&#228;&#223;medizinischer Probleme des Diabetikers stimulieren und zu einer fr&#252;hen Pr&#228;vention aufrufen, die neben diabetologischen auch gef&#228;&#223;medizinische Behandlungskriterien beinhaltet.</li>
</ul>
<p>Die Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221; in der Deutschen Diabetesstiftung gr&#252;ndet sich auf die o.g. ern&#252;chternde Erkenntnis, dass Herz-Kreislauf- und Gef&#228;&#223;erkrankungen die dominante Ursache f&#252;r die erh&#246;hte Sterblichkeit, insbesondere jedoch auch der wichtigste Einflussfaktor f&#252;r die Lebensqualit&#228;t von Diabetikern sind. Dabei geht der Gr&#252;ndungsgedanke der Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221; davon aus, dass ein offensichtliches Informationsdefizit auf Seiten der betroffenen Patienten, der behandelnden &#196;rzte und der thematisch orientierten Forschung besteht, das wesentlich zu der geschilderten, unver&#228;ndert dramatischen Situation beitr&#228;gt. Eine Verbesserung der medizinischen Versorgungslage der Diabetespatienten im Sinne der St.-Vincent-Deklaration, die eine Halbierung der Zahl der diabetesbedingten Fu&#223;amputationen und eine deutliche Verringerung der durch Mangeldurchblutung bedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie des dialysepflichtigem Nierenversagens fordert, kann nur durch intensive Information/ Aufkl&#228;rung und Anleitung zu fr&#252;her Erkennung und vorbeugender Behandlung erreicht werden. Die Stiftung &#8220;Der herzkranke Diabetiker&#8221; in der Deutschen Diabetesstiftung unterst&#252;tzt daher als fachgruppen&#252;bergreifendes Forum Forschungsvorhaben, therapiebegleitende Ma&#223;nahmen sowie Aufkl&#228;rung und Laienarbeit, um damit dem &#252;bergeordneten Ziel zu dienen, die &#252;berbordende Belastung der Diabetespatienten durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf- bzw. Gef&#228;&#223;systems zu vermindern und zu verhindern.</p>
<p>Kontakt: <a href="http://www.stiftung-dhd.de/" target="_blank">www.stiftung-dhd.de</a></p>
<p>Martin Wiehl, Erfurt</p>

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		<title>Tetracyclin: ein Antibiotikum mit starker Wirkung und Nebenwirkung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2001 23:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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Tetracycline verhindern eine Vermehrung der Bakterien durch eine Blockade der Proteinsynthese. Da sie als sog. Breitspektrumantibiotika auch die Bakterien im Magen-Darm Trakt angreifen, sind h&#228;ufige Nebenwirkungen &#220;belkeit und Erbrechen. Tetracycline bilden mit Calcium unl&#246;sliche Komplexe ...]]></description>
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<p>Tetracycline verhindern eine Vermehrung der Bakterien durch eine Blockade der Proteinsynthese. Da sie als sog. Breitspektrumantibiotika auch die Bakterien im Magen-Darm Trakt angreifen, sind h&#228;ufige Nebenwirkungen &#220;belkeit und Erbrechen. Tetracycline bilden mit Calcium unl&#246;sliche Komplexe und werden dadurch unwirksam: Daher sollte bei Einnahme des Antibiotikums keine Milch getrunken werden. Calcium befindet sich nat&#252;rlicherweise im K&#246;rper auch in Z&#228;hnen und Knochen. Aus diesem Grund kann es bei noch wachsenden Z&#228;hnen und Knochen zu irreversiblen Einlagerungen von Tetracyclinen kommen – die Z&#228;hne verf&#228;rben sich gelblich und das Knochenwachstum kann gehemmt werden. Daher sollten Kinder und Schwangere auf eine Einnahme von Tetracyclinen verzichten. Auch ist eine erh&#246;hte Lichtempfindlichkeit eine Nebenwirkung des Medikamentes.</p>

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		<title>Leichtfertige, pr&#228;ventive Einnahme von Antibiotika f&#246;rdert Resistenzen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2001 23:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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Antibiotika t&#246;ten Bakterien ab. Penicillin z. B. unterbricht die Zellwandsythese der Penicillin-empfindlichen Bakterien, wodurch sie aufgrund der Zellwanddefekte anschwellen und platzen. Aus empfindlichen Bakterien k&#246;nnen sich gegen das Antibiotikum unempfindliche Bakterien entwickeln, sog. resistente Bakterien. ...]]></description>
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<p>Antibiotika t&#246;ten Bakterien ab. Penicillin z. B. unterbricht die Zellwandsythese der Penicillin-empfindlichen Bakterien, wodurch sie aufgrund der Zellwanddefekte anschwellen und platzen. Aus empfindlichen Bakterien k&#246;nnen sich gegen das Antibiotikum unempfindliche Bakterien entwickeln, sog. resistente Bakterien. Wird das betreffende Antibiotikum h&#228;ufig eingesetzt, ist ein Auftreten unempfindlicher Bakterien immer wahrscheinlicher. Diesen Effekt trifft man besonders in Krankenh&#228;usern an, wo sich vielfach resistente Keime aufhalten und sich eine Behandlung betroffener Patienten schwierig gestaltet.<br />
Um dem Ausbreiten der Resistenzen Einhalt zu gebieten, schlagen Wissenschaftler vor, einen umsichtigen Einsatz von Antibiotika zu f&#246;rdern (1). Es sollen auf den Keim besser abgestimmte Therapien durchgef&#252;hrt und Patienten besser &#252;ber die Einnahme von Antibiotika aufgekl&#228;rt werden. Viele Patienten, besonders &#228;ltere, verstehen die Anweisungen des Arztes nicht korrekt (2).<br />
Weiterhin m&#252;ssen neue Medikamente entwickelt werden, die die Resistenzmechanismen umgehen. In neuen Forschungsans&#228;tzen werden kleine Molek&#252;le, die die Kohlenhydrath&#252;lle der Bakterien (insbesondere Rezeptoren) angreifen, getestet sowie Kohlenhydrat modifizierende Enzyme (3).</p>
<p>1. Courvalin P, Trieu-Cuot P. Minimizing potential resistance: the molecular view. Clin Infect Dis, 2001 Sept 15;33 Suppl 3:S138-146.<br />
2. Lopez Diaz J, Alejandre Lazaro G et al. Do patients understand their prescribed antibiotic treatments? Alten Primaria, 2001, Oct 15;28(6):386-390.<br />
3. Ritter TK, Wong CH. Carbohydrate-Based Antibiotics: A New Approach to Tackling the Problem of Resistance. Angew Chem Int Ed Engl, 2001, Oct 1;40(19):3508-3533.</p>

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		<title>Was ist Milzbrand?</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2001 23:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medizin-Netz</dc:creator>
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Milzbrand, auch Anthrax genannt, wird durch Milzbrandbakterien (Bacillus anthracis) hervorgerufen. Bei Befall sieht die Milz schwarzrot aus, daher der abgeleitete Name. Fast alle Warmbl&#252;ter k&#246;nnen infiziert werden, also Rinder, Schafe, Schweine, Pferde und nat&#252;rlich auch ...]]></description>
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<p>Milzbrand, auch Anthrax genannt, wird durch Milzbrandbakterien (Bacillus anthracis) hervorgerufen. Bei Befall sieht die Milz schwarzrot aus, daher der abgeleitete Name. Fast alle Warmbl&#252;ter k&#246;nnen infiziert werden, also Rinder, Schafe, Schweine, Pferde und nat&#252;rlich auch der Mensch. Abh&#228;ngig vom Infektionsweg gibt es drei Formen des Milzbrandes, den Hautmilzbrand (sog. Milzbrandkarbunkel), den Lungenmilzbrand und den Darmmilzbrand. Nach 1-3 t&#228;giger Inkubationszeit kommt es zu Krankheitssymptomen.<br />
Die Kapsel des Milzbrandbakteriums ist daf&#252;r verantwortlich, dass Abwehrzellen gehemmt werden und sich die Bakterien im Gewebe vermehren k&#246;nnen. Das Gewebe wird durch gewebssch&#228;digende Enzyme zerst&#246;rt. Die Milzbrandbazillen produzieren zus&#228;tzlich ein Gift, das die wei&#223;en Blutzellen zerst&#246;rt und das Zentralnervensystem sch&#228;digt. Besonders Hautmilzbrand kann durch rechtzeitige Gabe von Penicillin behandelt werden.</p>

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