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Burnout und Depressionen durch Aminosäure-Ungleichgewicht

Eingetragen von edueweke am 8. Oktober 2009 Kein Kommentar

20 Prozent aller Erwachsenen sind von depressiven Leiden betroffen. Die Folgen von seelischer Erschöpfung sind oftmals Burnout und Depressionen. Studien zeigen, dass ein Ungleichgewicht der Aminosäuren im Organismus eine Ursache dafür sein kann.

Mann mit Burnout-Syndrom

Wer sich ständig ausgebrannt und erschöpft fühlt leidet wahrscheinlich am Burnout-Syndrom. Es gibt jedoch keine klare Abgrenzung zwischen Burnout, Stress und auch Depressionen. Die Übergänge sind fließend, und oft treten die Beschwerden gemeinsam auf.

Ursachen und Phasen des Burnout-Syndrom

Der Burnout-Prozess kann in bis zu 30 Phasen unterteilt werden, die den Betroffenen im Verlauf mehr und mehr die Kraft und Energie rauben.

Anfangsphase: Hier herrschen vor allem Aktivität und auch Aggressionen vor. In dieser Phase wird das Burnout-Syndrom von Betroffenen noch nicht als Problem wahrgenommen. Sie fühlen sich sogar besonders leistungsfähig und unentbehrlich. Sie stellen große Erwartungen an sich selbst.

Folgephasen: Da nun die Leistungsfähigkeit immer weiter abnimmt stellt sich bei den Betroffenen Unzufriedenheit ein. Sie erledigen ihre Aufgaben nicht mehr zufriedenstellen und bekommen selbst das Gefühl, keine Zeit zu haben. Sie verlieren zunehmend an Interesse und verhalten sich passiv.

Endphase: Die Betroffenen suchen sich nun Hilfe da sie ihre eigenen Ziele aus den Augen verloren haben. Ihr Leben wird dominiert von Hoffnungslosigkeit und Panikattacken. In dieser Phase ist die Selbstmordgefahr besonders hoch.

Die Auslöser des Burnout-Syndroms können sehr unterschiedlich sein. Meistens liegt die Ursache im beruflichen Umfeld. Mangelnder Respekt, Vertrauensverlust, Überlastung und zu wenig Lohn und Anerkennung können als Beispiele genannt werden.

Symptome des Burnout-Syndroms

Es gibt sowohl psychische als auch körperliche Symptome:

  • Lustlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Gefühle des Versagens
  • Angst
  • Stimmungschwankungen
  • Veränderte Essgewohnheiten
  • Schwindel
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Verdauungsstörungen wie Verstopfung und/oder Durchfall

Die Rolle der Aminosäuren

Aminosäuren sind wichtige Bausteine im Körper die vor allem zur Proteinsynthese benötigt werden. Manche Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen, aber andere – sogenannte essentielle Aminosäuren – müssen wir über die Nahrung aufnehmen. Tun wir dies nicht oder in zu geringer Menge kommt es im Organismus zu einem Aminosäuremangel, der unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Bluthochdruck, eine Verschelchterung der Herzleistung, schlechte Regeneration nach dem Sport und Rückgang der Muskelmasse sind typische Symptome. Desweiteren kommt es zu Haut- und Haarproblemen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und depressiver Verstimmung.

Ob Aminosäuren im Gleichgewicht oder Ungleichgewicht sind, lässt sich über einen Aminosäure-Blutspiegel feststellen. Festgestellte Defizite können und sollten über Aminosäure-Präparate ausgeglichen werden.

Wie verhalte ich mich als Angehöriger?

Unterstützung und Zuspruch von Angehörigen ist für Betroffene von Burnout und Depressionen sehr wichtig. Ziehen Sie aber auch Hilfe von außen hinzu, denn beide sind ernsthafte Erkrankungen. Insbesondere bei Selbstmordäußerungen muss dringend ein Arzt informiert werden.

Was Sie selbst tun können:

  • Dem Betroffenen zuhören
  • Geduldig sein wenn der Betroffene sich zurückzieht
  • Abbau von Selbstzweifeln des Betroffenen durch Lob
  • Gemeinsame Unternehmungen mit dem Betroffenen

Tipp: Das Burnout-Infocenter informiert ausführlich über die Themen Burnout-Syndrom, Stress, Depressionen und erklärt die Wirkung von Aminosäuren im Körper. Außerdem können Sie dort einen einfachen Burnout-Test machen um zu erfahren, ob Sie gestresst und Burnout-gefährdet sind. Zur Verfügung gestellt werden die Informationen von Vitatonic.

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