Lymphogranuloma inguinale („Vierte Geschlechtskrankheit“)
Krankheitsbild
Das Lymphogranuloma inguinale gehört neben der Syphilis, der Gonorrhoe und dem Ulcus molle zu den vier Geschlechtskrankheiten im Sinne des deutschen Gesetzes. Es wird durch das Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht.
Das Lymphogranuloma inguinale ist in Mitteleuropa im Gegensatz zu Afrika, Mittel- und Südamerika selten.
Die Infektion mit den Krankheitserregern wird oft nicht bemerkt; es tritt meistens lediglich ein kleines Hautgeschwür oder -bläschen an der Eintrittsstelle der Bakterien auf, das nach einigen Tagen von selbst wieder verschwindet.
Diagnose
Jegliche ungewöhnliche Hautveränderungen, die nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr auftreten, sollten den Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit lenken; ein Arztbesuch ist unbedingt nötig. Der Arzt nimmt einen Abstrich und lässt ihn auf Chlamydien und andere mögliche Erreger von Geschlechtskrankheiten untersuchen.
Krankheitsverlauf
Bei rechtzeitiger Behandlung heilt die Infektion folgenlos aus. Unbehandelt kommt es zu schmerzhaften knotigen Schwellungen und zur Hautrötung in der Leiste, an den Geschlechtsorganen und am Damm. Diese Lymphknotenschwellungen können vereitern und zur Haut hin aufbrechen. Die lokalen Krankheitszeichen sind von einem allgemeinen Krankheitsgefühl und Fieber begleitet.
Therapie
Das Lymphogranuloma inguinale kann heute mit Antibiotika (z. B. Tetrazyklin) behandelt werden, wenn die Therapie rechtzeitig begonnen wird. Schwere knotige Veränderungen bilden sich jedoch nicht immer zurück; auch ist bleibende Unfruchtbarkeit möglich.
Ursache
Das Lymphogranuloma inguinale wird durch das Bakterium Chlamydia trachomatis ausgelöst. Dieser Keim ist sehr empfindlich gegenüber Kälte und Austrocknung und kann sich nur innerhalb anderer Zellen vermehren, weshalb eine Übertragung praktisch ausschließlich beim Geschlechtsverkehr möglich ist. Die Ausbreitung und Vermehrung der Bakterien und die Abwehrmechanismen des Immunsystems gegen die infizierten körpereigenen Zellen führen zu der schweren Gewebeschädigung.
Vorbeugung
Eine Ansteckung mit den verursachenden Erregern des Lymphogranuloma inguinale ist ausschließlich beim Geschlechtsverkehr möglich; die Übertragung des Erregers wird durch das Benutzen von Kondomen sicher verhindert. Sie sind daher ein sehr zuverlässiger Schutz.
Wer sich mit einer Geschlechtskrankheit ansteckt, sollte das auch im Zeitalter der Antibiotika sehr ernst nehmen.


Hallo sehr geehrte Aerzte
Ich habe ienen Sohn , er ist 23 Jahre alt und hat vor einhalb Jahren mit Geschlechtskrankheit angesteckt wurde auch einige Behandlungen hinter sich. Diagnose war verschieden mal chlanydien mal gonorrhoe usw . Aber das Problem ist daswir sie nicht gany geheilt kriegen es schlaegt immer wieder zurueck zb nach scharfen Essen oder wenn man einmal sehr muhede wird oder nach ein Glas Bier oder bissel Schnaps .
Ich habe echte Sorgen weil Er ist jung und das eigentliche Leben ist vor ihm.Ich habe hier zu Hause mit sehr vielen Aerzten gesprochen und nach Rat gefragt manche meinen das die Erreger jetzt resisstant sind !Bitte hilf mir mein Sohn nach Deutschland schicken kann ich nicht wir sind in der Mongolei und wissen nicht wieter .Bitte HIlf UNS.
Sereeter der Vater