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Myokarditis (Herzmuskelentzündung)

Eingetragen vonMedizin-Netzam 13. Januar 2009 22 Kommentare

Krankheitsbild

Als Myokarditis bezeichnet man eine Entzündung des Herzmuskels. Sie tritt am häufigsten als Komplikation von Virusinfekten auf; seltener ist sie durch Bakterien oder Parasiten bedingt. Vor allem im Rahmen rheumatischer Erkrankungen kann die Myokarditis auch unabhängig von Krankheitserregern auftreten.

Typische, aber unspezifische Symptome der Myokarditis sind neben leichter Erschöpfbarkeit, Kurzatmigkeit und Schwächegefühl vor allem Missempfindungen des Herzens (Herzrasen, -stolpern, -klopfen, -schmerzen). Handelt es sich um eine virale Myokarditis, treten die genannten Symptome oft zusammen mit allgemeinen Symptomen der Virusinfektion (Halsschmerzen, Husten, Gliederschmerzen) auf.

Die Schwere der Erkrankung ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich; die Mehrzahl der Betroffenen bemerkt allenfalls geringe oder auch gar keine Symptome. Meist heilen diese Formen folgenlos aus. Aus diesem Grund gibt auch keine zuverlässigen Daten über die Häufigkeit der Myokarditis.

Diagnose

Bei Verdacht auf eine Myokarditis kann der Arzt im Elektrokardiogramm (EKG) oft Veränderungen des Herzrhythmus erkennen. Die Blutuntersuchung kann neben allgemeinen Hinweisen auf eine entzündliche Erkrankung (z. B. Anstieg der weißen Blutkörperchen) erhöhte Werte von herzmuskelspezifischen Substanzen aufzeigen (z. B. Kreatinkinase), die aus dem geschädigten Herzmuskel ins Blut gelangen. Im Blut kann man in vielen Fällen auch das krankheitsauslösende Virus und/oder Autoantikörper (Antikörper, die sich gegen körpereigene Strukturen, in diesem Fall den Herzmuskel, richten) nachweisen. Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) kann ebenfalls Hinweise auf die Erkrankung geben und klärt, wie sehr die Herzfunktion durch die Entzündung beeinträchtigt ist.

Die sichere Diagnose einer Myokarditis ist manchmal nur möglich im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung mit Entnahme einer kleinen Gewebsprobe des Herzmuskels, die anschließend mikroskopisch untersucht wird. Diese aufwendige und nicht völlig ungefährliche Untersuchung wird aber nur durchgeführt, wenn ein schweres Krankheitsbild vorliegt.

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Krankheitsverlauf

Der Verlauf der Myokarditis ist sehr unterschiedlich und im Einzelfall nicht vorhersehbar. Leichte Fälle heilen in der Regel folgenlos aus. Manchmal bleibt eine dauerhafte Herzrhythmusstörung zurück, die aber oft ohne Krankheitswert ist. Die Erkrankung kann aber auch einen chronischen Verlauf mit steigender Gefahr von Herzversagen nehmen. Selten führt die Herzmuskelschädigung akut (binnen Tage bis Wochen) zu tödlichem Herzversagen.

Therapie

Die spezifische Therapie hängt von der Ursache der Myokarditis ab. Bei der häufigsten Ursache, der Virus-Myokarditis, gibt es keine spezifischen Medikamente mit sicher erwiesenem Nutzen. Andere Erreger (Diphtherie-Bakterien, Borrelien) können z. B. mit Antibiotikum bekämpft werden. Bei rheumatisch bedingter Myokarditis kann die Behandlung mit Cortison und anderen antirheumatischen Medikamenten sinnvoll sein.

Der Erkrankte muss sich so lange körperlich schonen, bis die Beschwerden und EKG-Veränderungen verschwunden sind; in den ersten Wochen sollte Bettruhe eingehalten werden.

Sollte das Herz durch die Entzündung so stark geschädigt worden sein, dass es zu einem chronischen Herzversagen kommt, ist eine Herztransplantation gelegentlich die letzte Therapiemöglichkeit.

Ursache

Die Ursachen der Myokarditis sind vielfältig. In mehr als 50% der Fälle ist die Erkrankung durch bestimmte Viren verursacht, die insbesondere im Rahmen von zunächst harmlosen Erkältungskrankheiten den Herzmuskel schädigen können: Coxsackie-Viren, Adenoviren, Echoviren, Influenza- (Grippe-)Viren. Man nimmt an, dass in diesen Fällen das Immunsystem versehentlich Bestandteile des Herzmuskels angreift, die sich in ihrer Struktur den Viren ähneln (sog. Kreuzantigenität). Ein ähnlicher Mechanismus (Angriff körpereigener Strukturen durch das Immunsystem) liegt auch der Myokarditis im Rahmen des rheumatische Fiebers, des systemischen Lupus erythematodes und anderer rheumatischer Erkrankungen zugrunde.

Eine Myokarditis kann aber auch durch ein direktes Eindringen von Mikroorganismen in den Herzmuskel bedingt sein, z. B. bei Diphtherie, Borrelien, Trichinen oder der südamerikanischen Chagas-Krankheit.

Vorbeugung

Die Hauptursache der Myokarditis, die Infektion durch bestimmte Viren, lässt sich kaum verhindern. Es gibt jedoch Hinweise, dass körperliche Anstrengung (Sport) während eines Infektes die Wahrscheinlichkeit einer Myokarditis erhöht. Deshalb sollte man schwere körperliche Belastungen während einer viralen Infektion (z. B. Grippe) unterlassen.

Gegen die Diphtherie, die neben der oft schweren Myokarditis auch andere Komplikationen nach sich ziehen kann, sollte jeder geimpft sein, zumal die Häufigkeit dieser Erkrankung wieder zunimmt. Nach der Grundimmunisierung im Kindesalter ist hierzu – auch beim Erwachsenen – alle 10 Jahre eine Auffrischung nötig. Der Hausarzt kann den Impfstoff in Kombination mit der ebenfalls alle 10 Jahre nötigen Auffrischung gegen Wundstarrkrampf verabreichen.

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22 Kommentare »

  • johannes sagt:

    hallo
    bin 15 jahre alt habe seit 2 monaten Myokarditis (Herzmuskelentzündung) man hatt es gemerkt durch das hals brennen und brust brennen ich fühle mich seit her wieder besser ekg blutabnahmen ultraschal sind so weit in ordnung.
    ich bin ständig krank husten halsschmerzen der arzt meinte ich darf mich noch nicht zu überanstrengen darf nicht höher als puls 120 haben.
    manchmal wen ich etwas machen dann habe ich so art muskelkater beim herz weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll

  • patrick sagt:

    Hallo, ich hatte schon 2mal eine Herzmuskelentzündung. Das erste mal war ich 16 Jahre jung. Mittlerweile bin ich 23 Jahre und hatte erst vor einem halben Jahr wieder das selbe. Momentan habe ich auch wieder Symptome die dafür sprechen. Bloß langsam bin ich am verzweifeln. Ich muss schon seit langer Zeit Beta Blocker nehmen, damit mein Blutdruck unten bleibt. jedoch bekomme ich sämtliche Nebenwirkungen. Trockene Haut, schuppen, Schlaf Störungen und Müdigkeit. In das Krankenhaus will ich nicht mehr. Mein Hauptproblem ist, ich bin selbstständig und habe dann wieder großen Verdienstausfall. nun weiß ich nicht mehr weiter. Ich kann bloß allen Empfehlen, schonen schonen und nochmal schonen.

  • ute sagt:

    Schau doch ,al, ob du dir einen Zapper nach Dr. Hulda Clark besorgen
    oder leihen kannst.
    Ansonsten glaub ich ist Schonen echt das Beste.
    Unterstützend noch etwas Weißdorntee…
    Ich hatte mehrfach Rhythmusstörungen nach Infekten, die langwierig waren, aber wieder verschwanden. Wobei die Vermeidung gripaler Infekte wohl das beste wäre. Und Zahnsanierung, weil die Kariesbakterien sich anscheinend auch recht gern im Herz ansiedeln.

  • Mandy sagt:

    Also ich habe das selbe wie der patrick schreibt !!! ich weiss nicht was ich tuhen soll ich bin letztdens schon wiedermal umgeflogen !!!! der arzt sagt auch ob ich nicht ein herzschrittmacher bekommen soll aber ne !!! und ins krankenhaus möchte ich auch nicht mehr das is so doof da !!!! naja mal schauen wies weiter geht ich schreibe hier aufjedenfall weiter !!!

  • Bettina sagt:

    hallo,
    es gibt immer einen Zusammenhang zwischen Körper und Seele.
    Gute Hinweise gibt es im Buch
    Herzensprobleme von Rüdiger Dahlke.
    freue mich, wenn ihr mir von Euren Erfahrungen damit berichtet!

  • [...] sein, z. B. bei Diphtherie, Borrelien, Trichinen oder der s

  • Barbara Siefken sagt:

    Hallo!
    Ich schreibe gerade für ein Famileinmagazin an einem Artikel über Herzmuskelentzündungen und suche junge Leute, die mir ihre Erfahrungen, Diagnoseverläufe, Ängste schildern!!!
    Bitte schreiben Sie an b.siefken@gmx.de.
    Danke!
    Barbara Siefen

  • Katharina Geißler sagt:

    hallo alle zusammen,ich habe maldurchgelesen was so die symptome einer Herzmuskelentzündung sind,ich war noch nicht beim Arzt und um ehrlich zu sein habe ich auch Angst davor dahin zu gehen…bei mir ist es so,dass ich ständig müde bin, kaffe wirkt beimir auch nicht…in letzter Teit habe ich Schlafstörungen und zwei Tinitus,auch Extrasystolen kann ich oft spüren und bei meinemBlutdruck stimmt auch meistens nichts, die Amplitude ist oft bei 50-60 und das sind definitif keine sportler Werte. Mein größtes Problemist, dass ich mir keine ruhe antuhen kann, so gerne ich auch möchte…ich arbeite als Fitnesstrainer neben meiner Ausbildung zu Sport- und Gymnastiklehrerinn, ich komme jetzt in dritte Lehrjahr und stehe kurz vor dem Ende.
    Ich habe jetzt auch schon einen Termin bei meine Hausarzt gemacht,der ist immer vollmit Patienten und so muss ich noch zwei Wochen weiter warten und arbeiten und mich sportlich betätigen….vielleicht sind meine symptome ja auch “nur” Burnout symptome….
    Kennt sich irgendjemand gut aus oder gibt es hier einen Fachmann der das ließt…ich würde mich sehr über eine Rat freuen….
    Alles liebe euch allen, Katharina

  • Alexander sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin 27 und hatte vor kurzem auch eine Herzmuskelentzündung. Bei mir war es ein ziehmlich langwieriger Prozess da kein Arzt herausgefunden hat was ich habe, sie sagten immer nur “junger Mann sie sind kern gesund”. Nach ca. 8 Monaten ständigem leiden und Zahlreichen Krankenhaus Aufenthalten wurde dann in einem Herz MRT und einer Myocardbiopsie die eindeutige Diagnose “Myocarditis” Festgestellt. Die Krankheit ist sehr schwer zu Diagnostizieren aber auch sehr gut zu Behandeln. Ich musste bis vor kurzem BetaBlocker und Tromcardin nehmen bin nun aber froh dies nicht mehr nehmen zu müssen. Ich bin mittlerweile wieder voll Arbeitsfähig aber mit einigen Einschränkungen. Ich kann euch nur den Tip geben SCHONT euch auch wenns schwer ist aber das ist wohl die beste Methode diese krankheit zu überstehen. Liebe grüsse

  • Roberto Tedeschi sagt:

    Hallo, ich bin 24 und bin vor 4 monaten an einer Myokarditis erkrankt, es ging mir die ersten 2Monate sehr schlecht.
    Ich lag nur im Bett und hatte starke Schmerzen, ich bin am laufenden Bande zusammen gebrochen, erst schweizausbrüche dann Schmerzen und letzt endlich bin ich immer zusammen gesackt!! Das einzige was dagegen half war zu schlafen dann ging die sache wieder von vorne loss.Jetzt kommt aber das Beste, ich war vor 1,5 Monaten in Essen in der Herzklinik dort wurde ein MRT und eine Herzmuskelbiopsie gemacht.Die Ärzte dort konnten rien garnichts feststellen!!!
    Jetzt weiß ich leider, nicht mehr würglich weiter!!!
    Vieleicht hat ja jemand änliche Erfahrung gemacht?

  • Jannick sagt:

    Hallo,

    Ich bin 24 und habe seit meinem 12 Lebensjahr, wahrscheinlich durch eine Herzmuskelentzündung, Rhythmusstörungen. Sie sind, Gott sei Dank, seit knapp 1 1/2 Jahren nicht mehr aufgetaucht. Der psychische Druck bleibt allerdings. Ich gehe schon soweit, dass ich mich vor längeren Reisen fürchte, weil es vllt kein passendes Krankenhaus gibt. Seit einigen Monaten kommt nun auch ein erhöhter Blutdruck dazu. Es scheint, dass dieser aus unerklärlichen Bedingungen eingesetzt hat. Ich habe weder offensichtliche Probleme mit dem Herzen, noch Probleme mit meinen Gefäßen, Nieren etc. Alle Blutwerte sind in Ordnung. Ich habe nur diese ständige Angst, dass es mich wieder trifft. Wie geht Ihr mit dieser Angst um? Ich sehe, und das ist erschreckend, dass es hier eine ganze Menge junger Leute gibt. Da ist man doch geneigt zu fragen: Was stimmt mit uns nicht? Ich schließe mich vom Krankheitsbild her Patrick und Mandy an. Das scheint bei mir ähnlich zu sein…

    Gruß und eine gute Besserung Euch allen…

  • Hannna sagt:

    @ Jannick:

    Du sagst, dass Du die Rythmusstörungen seit 1,5 Jahren nicht mehr hattest. Dann würde ich schätzen, dass Du sie überwunden hast. Was allerdings geblieben ist, ist die Angst, dass es wieder auftreten könnte. Diese Angst ist aber ganz sicher unbegründet. Seit 1,5 Jahren ist schließlich wieder alles ok mit Dir. Ich würde an Deiner Stelle versuchen, diese Angst zu überwinden. Trau Dich doch einfach mal in ein schönes Land zu fahren. Es wird bestimmt nichts passieren, wenn Du nicht gerade 5-stündige Bergsteigertouren bewältigen willst. Aber diese Angst lässt Dich sonst noch Deine Jugend ungenutzt verstreichen… KLar, ich hab jetzt leicht reden. Vielleicht hilft es auch, wenn Du für ein paar Sitzungen zum Psychologen gehst. Ich hatte mal so´ne Art Platzangst. Nach ein paar Sitzungen beim Therapeuten konnte ich die Angst auf rationalem Wege besiegen. Ich wünsch Dir viel Glück!

  • Pelin sagt:

    Ich habe auch die Herzmuskelentzündung, aber der Arzt meine ich soll mich ausruhen und morgen oder übermorgen wieder in die Schule gehen.
    Ist das gefährlich ?
    Kann mir jemand vllt. helfen ?

  • Steve sagt:

    Hallo zusammen,

    seit dem ich heut Morgen aufgestanden bin, habe ich relativ starke Schmerzen in der Brust. Ich merke meinen Herzschlag bis hoch zum Hals und kann kaum aufrecht stehen.
    Was mir aufgefallen ist – lege ich mich auf den Rücken verschwinden die Schmerzen und das Pochen im Hals ist ebenfalls weg. Genauso ist es auch, wenn ich mich vorbeuge ( beim sitzen, die Ellenbogen auf den Beinen abgestützt).
    Vor etwa 2 Wochen hatte ich eine Erkältung und Bronchitis, beim Arzt war ich deswegen nicht.
    Ich bin 25 Jahre alt und starker Raucher.

    Hoffentlich hab ich mir nichts eingefangen, dass könnte ich im Moment überhaupt nicht gebrauchen.

    Geht es euch da genauso, also das die Schmerzen beim liegen verschwinden?

    Für eine Antwort wäre ich echt dankbar.

    Viele Grüße & alles Gute,

    Steve

  • Friedrich Flachsbart sagt:

    Die häufigste Ursache einer Herzmuskelentzündung ist eine Post-Streptokokken-Carditis, eine Folge-Krankheit nach einer Erkältung. Die Zerstörung der intakten Hautoberfläche im Hals und Rachen durch Erkältungsviren führt zu einer Besiedlung mit Streptokokken. Der Versuch des Körpers, die Streptokokken zu vermindern, führt zu einer Entzündungung nicht nur im Hals.
    Die Herzentzündung ist eine typische Folge einer nicht mit Penizillin behandelten Streptokokken-Infektion.

    Weitere Einzelheiten:
    Friedrich Flachsbart, Karl-Heinz Kraft, Hans Mau:
    Streptokokken – Bilder einer Krankheit.
    Grin Verlag, München, 2009.

  • Alex sagt:

    Hallo zusammen,

    meine Geschichte sieht so aus:

    mein Vater wurde beim Bund mit 18 (Uran) bestrahlt, ist mit 52 von Blutkrebs gestorben.
    Ich hatte mit 9 mit Leichtathletik angefangen 4 mal die Woche, dazu kam Fitness 3 mal die Woche.
    Mit 12 Jahren beim Training habe ich leichte Schmerzen in der Brust gehabt, habe nicht geachtet.
    Später wurden die Schmerzen schlimmer auch im Ruhezustand.
    Mit zwölfeinhalb bin ich zusammengebrochen und wurde ins Krankenhaus gebracht, folge: 2 Wochen Antibiotikum.
    Hatte nichts gebracht. Danach 3 Wochen Spezialklinik (Diagnoge: Myocarditis): die Schmerzen gingen weg, ich durfte 2 Jahre kein Sport machen.
    Die Ärzte bei der Einweisung sagte: „wenn ich irgendwann rauchen sollte, können Sie mir nicht mehr helfen“.
    Außerdem hatte ich ständig Bronchitis und Lungenenzündung: musste fast jedes Jahr für 2 Wochen ins Krankenhaus.
    Mit 19 hatte Bandscheibenvorfall und es hatte wieder mit den Schmerzen angefangen.
    Dazu war ich schon immer blass im Gesicht. Blutwerte: LDL um das Vierfache höhe.
    Seit 1em Jahr Sivastatin 40mg, die Werte konnten etwas runtergedrückt werden: folge starke Muskelschmerzen.
    Alle Untersuchungen haben gezeigt: eine Herzklappe öffnen sich nicht ganz.
    Alle EKGs lang und kurz waren ohne vernünftige Aussagen der Ärzte.

    Viele Grüße
    Alex

  • Conny sagt:

    Hallo zusammen
    bin30 und habe seit einer woche myokarditis hatte davor eine leichte Grippe. bin jetzt für 6 Wochen Krankgeschrieben. Lag von Samstag bis Montag auf der Intensivstation darf mich überhaupt nicht anstrengen (aufregen) was zu Weihnachten gar nicht so einfach ist.
    Ich rate aber jedem auf den Arzt zu hören und sich wirklich auszuruhen.
    Die Ruhe und das nichtstun hat mir bisher ganz gut geholfen.
    Möchte auch versuchen eventuell einen Kuraufenthalt zu bekommen.
    Gruss Conny.

  • Doris Schlumm sagt:

    Hallo, zusammen,

    auch ich bin an eine Herzmuskelentzündung auf einer Lungenentzündung erkrankt, weil ich die Lungenentzündung nicht richtig auskuriert habe und zu früh zur Arbeit gegangen bin. Leider hat das letztendlich nicht viel gebracht, denn jetzt bin ich im Anschluß an die Reha noch ein halbes Jahr lang krank geschrieben und soll auch noch eine Kathederuntersuchung gemacht bekommen mit einer Gewebeprobe. Wer hat auch so eine Kathederuntersuchung machen lassen und kann mir davon berichten. ?? Ansonsten ist bei mir leider auch Schonung angesag…. und das obwohl ich eigentlich ein Arbeitstier war……. naja, man gewöhnt sich an alles. Ach ja, ich bin auch gerade erst 46 Jahre alt….. Euch allen gute Besserung und ich kann nur sagen, geht direkt zum Arzt, sobald was im Anmarsch ist……..

  • Steffi sagt:

    Hallo,
    ich habe mir durch einen nicht ausgeheilten Infekt eine Herzmuskelentzündung zugezogen – unbemerkt vor etwa einem Jahr. Ich hatte nach dem Infekt überhaupt keine Kraft mehr, mir aber nichts dabei gedacht. Mittlerweile war ich beim Kardiologen und der hat die durchgemachte Herzmuskelentzündung festgestellt – und deren Folgen -vergrößertes linkes Herz, Herzspitze und linke Herzwand in der Funktion stark eingeschränkt, Lungenhochdruck, Herzrhythmusstörungen. Ich hab auch nach wie vor Schmerzen und Luftnot. Jetzt soll ich noch zu verschiedenen Untersuchungen.
    Kann mir vielleicht schon mal jemand sagen, wie es in etwa weitergehen wird?
    Viele Grüße
    Steffi

  • Sascha sagt:

    Mahlzeit!

    Hm also ist schon erschreckend wenn man liest wie viele hier Probleme mit dem Herzen haben. (und so jung sind)

    Also ich habe seit gut 2 Jahren ein leichtes stechen in der Brust mal stärker mal schwächer.

    War damit auch beim Arzt und die haben nen 24std ekg gemacht und konnten nix feststellen. Da es aber nicht mehr weggeht mach ich mir langsam doch sorgen. Fühle mich aber körperlich eigentlich topfit.

    Kann es trotzdem eine Herzmuskelentzündung sein?
    Hab schon mal vermutet das es vielleicht auch nur n eingeklemmter nerv ist oder so?
    Kennt sich da wer mit aus?

    Gruß Sascha

  • Carola sagt:

    Hallo zusammen,

    ich bin auch erst 30 Jahre alt und hab seit ca 1 Woche Myokardits!
    Vor ca 3 Wochen hatte ich schon mal ähnliche Symptome wie angina pectoris uns Schwindel und kribbeln im li Arm, habe diese jedoch ignoriert! Letzten Dienstag bin ich ganz normal aufgestanden und mir war wieder schwindelig, hatte Schmerzen in der Brust und zusätzlich eine Monoparese im li Arm! Im KH nach langen diversen Untersuchungen Diagnose Myokarditis. Eine Liquorpuntion wurde auch durchgeführt um MS o Menengitis auszuschließen!…noch hab ich keine Ergebnisse aber dafür seitdem höllische Kopfschmerzen:-( Ich bin/war starke Raucherin, hatte viel Stress auf Arbeit und habe immer Probleme mit den Zähnen und auch gerne mal Erkältungen verschleppt…Kausalität möglich!!!
    Das mim Schonen muss ich noch lernen

    LG und allen anderen gute Besserung

  • Sulamith sagt:

    Hallo Sascha,

    ich beziehe mich nicht auf Herzmuskelentzündung, sondern auf die Symtome, die Du beschreibst. Solche hatte ich auch und zwar extrem. Unzählige EKG’s wurden gemacht, weil ich dachte, es ist bestimmt etwas mit dem Herzen. Ich war extrem verunsichert und bin nicht einmal mehr ohne Handy einen zum Hundespaziergang. Den Urlaubsort habe ich danach ausgesucht, ob da in der Nähe medizinische Versorgung vorhanden war.

    6 Jahre habe ich den Zirkus mitgemacht, Kieser-Studio, Massagen, Akupunktur, Schmerztherapie, Rückenschule und und und. Geholfen hat mir schließlich eine Osteopathin. Ich habe 90 Euro investiert (1 1/2 Stunden) und war wieder in Ordnung. Die Schmerzen treten zwar hin und wieder auf, jedoch habe ich jetzt Ausgleichsbewegungen, die ich dann mache und dann geht das direkt weg.

    Vielelicht wäre die Osteopathie auch eine Möglichkeit für Dich. Laienhaft ausgedrückt handelt es sich wohl darum, die einzelnen Organe und Körperteile, die durch Beanspruchung oder Fehlhaltung etc. nicht mehr richtig ’sitzen’ wieder zurechtzurücken.

    Liebe Grüße
    Sulamith

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