(fgh) Die meisten Menschen wissen, ob sie hohen oder niedrigen Blutdruck haben, ob sie eine Brille brauchen oder nicht. Aber wenn’s ums Hören geht, sind viele auf Vermutungen angewiesen, denn sie haben noch nie einen Hörtest gemacht. Da Hörminderungen den Betroffenen selbst meist gar nicht auffallen, werden sie oft erst nach rund sieben Jahren bemerkt und behandelt.
Das sind Jahre, in denen soziale Kontakte und Lebensqualität meist deutlich gelitten haben. Das kann man sich und seinen Mitmenschen ersparen, wenn man regelmäßig sein Gehör testen lässt.
Wenn der Hörtest zeigt, dass das Hörvermögen nachgelassen hat, kann man etwas dagegen tun. Manchmal ist der Gehörgang nur verstopft – von einem Ohrschmalz-Pfropfen, den der HNO-Arzt entfernen kann. In anderen Fällen können Operationen helfen. Wenn der HNO-Arzt feststellt, dass das Innenohr geschädigt ist, sollte das Gehör mit Hörgeräten unterstützt werden. Dadurch verbessert sich nicht nur das Hören und Verstehen, sondern – als Folge – auch die Lebensqualität, wie viele Untersuchungen belegen.
Lösen kann man Hör- und Kommunikationsprobleme jedoch nur, wenn man sie erkannt hat. Das Zauberwort heißt Hörtest. Doch wer im Berufsleben steht, hat für vorsorgliche Tests meist “keine Zeit”. Deshalb geht die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) mit ihren Hörtests dorthin, wo die Menschen sind. Gemeinsammit dem Deutschen Grünen Kreuz bietet die FGH eine Woche lang Hörtests an – am Arbeitsplatz, in Apotheken, bei Behörden, im Einkaufszentrum, überall. Während der Deutschen HÖRtest-Woche, vom 10. bis 16. Mai, sind bundesweit Hörakustiker der FGH unterwegs, um kostenlose Hörtests anzubieten. Unter www.hoertest-woche.de kann man eine Liste der Aktionen abrufen. Wer nicht bis Mai warten möchte, um einen Hörtest zu machen, kann jederzeit zum Hörakustiker gehen und den kostenlosen Service nutzen. Unter www.fgh-gutes-hoeren.de findet man den FGH-Hörakustiker in seiner Nähe.
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