Globale Erwärmung: Zecken sterben im Winter nicht mehr ab
Das leidige Thema Zecken begegnet uns jedes Jahr auf Neue. Normalerweise lauern die winzige Blutsauger nur im Frühling und Sommer auf ihre Beute. Die Wintermonate werden jedoch aufgrund der globalen Erwärmung immer milder. Da die Reservoir-Tiere der Zecken, die Mäuse und Ratten, während der milden Winter nicht sterben, steigt gleichzeitig die Zahl der überlebenden Zecken an. Das erhöht auch das Risiko von einer Zecke gestochen zu werden. Nach jedem Aufenthalt in Wald und Wiese sollte man daher die Augen offen halten und seinen Körper gründlich nach dem „Holzbock“ absuchen. Denn je früher man ihn entfernt, desto geringer ist das Risiko einer Infektion mit Borreliose.
Das warme Klima und ein erhöhtes Reiseaufkommen – vor allem in die östlichen Gebiete Europas – lässt auch Zeckengattungen aus anderen Regionen Europas hier heimisch werden. Sie übertragen Krankheiten die hier bislang nur selten oder gar nicht aufgetreten sind.
Das Entfernen einer Zecke nach einem Biss geht einfach und praktisch mit einer Zeckenzange, einer Zeckenkarte oder mit der Vereisungsmethode (z. B. mit Tickner, nur in der Apotheke). Das Gerät enthält ein Vereisungsspray. Mit 1-2 Sprühstößen erfriert die Zecke innerhalb weniger Sekunden. Eine Übertragung des Darminhalts bei Entfernen des Spinnentiers wird somit verhindert. Der Zeckenkörper kann dann mit einer integrierten Spezialvorrichtung sauber und vollständig aus der Haut entfernt werden.

