Therapie mit Knorpel aus dem Labor?
Der Körper ist kaum in der Lage, zerstörte Knorpel wiederherzustellen. Auch Medikamente können eine Knorpelregeneration nur sehr begrenzt herbeiführen. Am vielversprechendsten sind zellbasierte Therapieverfahren, bei denen körpereigener Knorpel im Labor nachgezüchtet wird. Aus einer kleinen Probe gesunden Knorpelgewebes des Patienten werden Zellen im Labor isoliert, vermehrt und wieder in den Defekt eingebracht. Dieses Verfahren eignet sich besonders für einmalig zerstörte Knorpel zum Beispiel durch einen Unfall. Traditionelle Therapien sind die Gelenkspülung, das Abtragen lokaler Knorpelauffaserungen oder das erweiterte „Cleaning” eines Gelenkes mit Knorpelglättung.
Wie sicher sind die Therapieverfahren? Welches Verfahren ist individuell geeignet? Kann eine Knorpeltransplantation überhaupt helfen, eine Arthrose aufzuhalten? Diese und weitere Fragen von Betroffenen, Interessierten sowie Fachleuten beantwortet Dr. med. Stephan Schütz, von der Rheumaklinik Bad Bramstedt am
Donnerstag & Freitag, 6. & 7. Dezember 2007,
jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr im Experten-Chat
„Knorpelersatz aus dem Labor – was ist möglich?”
Login: www.chat.rheumanet.org
Ausführliche Informationen: http://www.dgrh.de/themadesmonats.html

