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Achillessehne: Verletzungen und Erkrankungen

Eingetragen vonMedizin-Netzam 13. Oktober 2008 8 Kommentare

Einleitung

Der Name der Achillessehne geht auf den Helden der griechischen Antike Achill zurück. Er war der Sohn der unsterblichen Meeresgöttin Thetis und des sterblichen Peleus. Um ihren Sohn auch unsterblich zu machen, tauchte ihn seine Mutter als Kind in das Wasser des Unterweltflusses Styx. Durch den Kontakt mit dem Flusswasser wurde Achilles unverwundbar und später einer der größten Helden von Troja. Die einzige verletzliche Körperstelle war die Ferse. Dort hatte ihn seine Mutter beim Eintauchen in den Fluss seinerzeit festgehalten. Achilles wurde der Sage nach durch einen Pfeil des Paris in seine Ferse getötet.

Häufigste Verletzung der Achillessehne ist der Riss, auch Ruptur genannt. Daneben wird in diesem Artikel auch auf die Achillodynie, eine schmerzhafte Entzündung eingegangen.

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I. Riss der Achillessehne

Klinik

Beim Auftreten eines plötzlichen starken Schmerzes in der Wade, meistens unmittelbar oberhalb der Ferse, muss an einen Achillessehnenriss gedacht werden. Oft hört man auch ein lautes krachendes Geräusch. Äußerlich tritt eine Schwellung an der Rückseite des Sprunggelenkes oder im unteren Anteil der Wade auf. Die Schwellung kann mit einer Blutergussverfärbung oder lediglich punktförmigen Einblutungen in die Haut verbunden sein.

Ärztliche Untersuchung

Nach der Erhebung der Unfallvorgeschichte und dem Betrachten der äußeren Verletzungszeichen wird der Arzt die Wade abtasten. Es findet sich ein Druckschmerz, in vielen Fällen kann auch eine Lücke oder Delle getastet werden.
Richtungsweisend für die Diagnosestellung ist jedoch die Prüfung des Zehenspitzenstandes. Durch die Achillessehne wird normalerweise die Ferse nach oben gezogen und dadurch der Fuß zur Fußsohle hin gebeugt. Dieser Bewegungsablauf entspricht genau dem Bewegungsmuster beim Zehenspitzenstand oder Zehenspitzengang. Somit kann in den meisten Fällen die Erstdiagnose „Achillessehnenruptur“ durch reine klinische Untersuchung und Funktionsprüfung ohne Zuhilfenahme von bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen und Kernspin gestellt werden. Bildgebende Verfahren dienen der „Feindiagnostik“.
Eine Röntgenuntersuchung dient dazu, knöcherne Ausrisse der Sehne am Fersenbein zu diagnostizieren oder auszuschließen.
Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) kann die genaue Stelle des Risses dargestellt werden. Erforderlich ist ein spezieller Weichteilschallkopf.

Abbildung 1: Achillessehnenriss im Sonogramm

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Bei Teilrissen kann noch ein Zehenspitzenstand möglich sein, er ist dann jedoch im Vergleich zur gesunden Seite deutlich kraftgemindert. Kernspin ist nur in Zweifelsfällen indiziert.

Abbildung 2: Achillesehnenriss im Kernspin

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Für die Unterstützung durch das Kernspinbild möchte ich dem Röntgeninstitut Werne (Praxis Dr. med. Ingo Lüth ) danken.

Abb.3: Wadenkneiftest nach Thompson (Skizze J. Breinig)
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Sehr gut geeignet zur klinischen Untersuchung ist auch der Wadenkneiftest nach Thompson. Hierbei kniet sich der Patient auf einen Stuhl, der Untersucher kneift ihn beidseits in die Wade. Auf der gesunden Seite bewegt sich die Ferse zum Unterschenkel hin und die Fußsohle deckenwärts, auf der verletzten Seite mit einem Riss der Achillessehne hängt der Fuß weiter regungslos nach unten.

Anatomie

Die Achillessehne ist durchschnittlich 10-12 cm lang. Sie ist die gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels, der lateinisch triceps surae genannt wird. Dieser Muskel besteht aus dem Schollenmuskel (M. soleus) und dem zweiköpfigen M. gastrocnemius dessen Form auch die durch die Haut sichtbare Form der Wade entscheidend bestimmt. Die Achillessehne selbst ist von einer Sehnenscheide (Peritendineum externum) umhüllt. Sie besteht aus mehreren Sehnenbündeln.
Jedes Einzelne dieser Bündel ist wieder von einer inneren Hülle überzogen (Peritendineum internum). Die einzelnen Bündel bestehen aus Kollagenfasern. Ansatzpunkt der Achillesehne ist der Entenschnabelfortsatz des Fersenbeines. Beim Zusammenziehen des Muskels wird das Fersenbein nach oben gezogen.

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Verletzungsformen und ihre Entstehung

Häufigste Verletzungsstelle liegt zwischen zwei und sechs Zentimetern oberhalb des Fersenbeines. Daneben gibt es zwei weitere Verletzungsformen: Es kann zu einem knöchernen Ausriss der Achillesehne am Fersenbein kommen oder der Riss entsteht im Übergangsbereich Wadenmuskulatur – Sehne. Diese Form wird häufiger übersehen und eine Kernspinuntersuchung, die sonst meistens nicht erforderlich ist, kann hier hilfreich sein.

Entstehung der Achillessehnenruptur

Obwohl die Achillessehne mechanisch sehr belastbar ist (bis zu 400 KP) kommt es beim Auftreten überhöhter Zugkraft zum Zerreissen. Typische Ereignisse im Sport sind das Anlaufen zu einem Sprint, der Absprung und das Aufkommen nach einem Sprung. Trotz der ungeschützten Lage der Achillessehne sollen direkte Tritte oder Schläge auf die Sehne, wie sie bei den Kontaktsportarten Fußball, Basketball, Handball und Hockey vorkommen, nur in etwa 10% der Fälle Ursache der Ruptur sein.
Weitere häufige Zerreissungsmechanismen sind der Sturz nach vorne mit eingeklemmtem Fuß, wenn er zu einer Überdehnung der Wadenmuskulatur führt und das Treten in ein Bodenloch.

Neben den rein mechanischen Erklärungen für das Zerreißen der Sehne gibt es auch zahlreiche biologische Aspekte: Rein physiologisch nimmt mit zunehmendem Alter die Durchblutung im Sehnengewebe ab, die Fasern selbst degenerieren. Begünstigende Faktoren hierfür sind Zuckerkrankheit, allgemeine Durchblutungsstörungen des ganzen Körpers und die Einnahme bestimmter Medikamente wie Kortison und Zytostatika. Auch vorrausgegangene Entzündungen, bestimmte Infektionskrankheiten und bestimmte chronische Erkrankungen des Bindegewebes (Rheuma, Gicht, Autoimmunkrankheiten) fördern das Auftreten einer Achillessehnenruptur.
Beiderseitige Risse sind fast immer mit solchen Dauererkrankungen verbunden.
Auch die rein mechanischen Eigenschaften der Sehnenfasern werden durch niedrige Temperaturen in der Sehne (Aufwärmen!) und bei niedrigen pH Werten (Milchsäureermüdung) verschlechtert.
Als typischer Kandidat für einen Riss der Achillessehne gilt der männliche Gelegenheitssportler Anfang vierzig. Männer sollen etwa fünfmal so häufig betroffen sein wie Frauen. Insgesamt ist durch den Anstieg der Freizeitsportaktivität auch im mittleren und höheren Alter ein Anstieg der Achillessehnenrisse zu beobachten. Ein Altersgipfel der Ruptur findet sich zwischen 40 und 45 Jahren.
Statistisch sind linksseitige Achillessehnenrisse häufiger als rechtsseitige, weil das linke Bein häufig als Sprungbein fungiert.

Therapie

Beim Achillesehnenriss kommen operative und nicht operative Verfahren zur Anwendung.

Operation

Bei der Operation werden die beiden Sehnenenden aneinandergebracht und mechanisch stabil vernäht. Für die Dauer der Ausheilung (etwa 6 Wochen) ist eine Gipsruhigstellung erforderlich. Der Patient wird hierbei in Bauchlage auf dem Operationstisch gelagert, das Sprunggelenk muss beweglich bleiben um die Sehnenstümpfe aneinander zu nähern. Um bessere Übersicht zu haben, wird die Operation in Blutsperre durchgeführt, d. h. es wird vorher eine Blutdruckmanschette am Oberschenkel angelegt und aufgepumpt. Es kommen verschiedene Operationsverfahren zur Anwendung. Verwandt wird in der Regel ein nicht auflösbarer Faden für die Sehne und ein auflösbarer (resorbierbarer) Faden für die Sehnenscheide. Manche Operateure verwenden zusätzlich noch einen Gewebekleber.

Genähte Achillessehne

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In Bauchlage wird am Ende der Operation ein Gips angelegt

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Komplikationen

Eine Schwellung im Knöchel- und Fußwurzelbereich ist häufig und stellt keine Komplikation dar.
Mögliche Komplikationen sind Wundinfektionen, schmerzhafte Narbenbildung, Nervenverletzung von Hautnerven im Operationsgebiet, bleibende Bewegungseinschränkungen und erneute Rissbildung (Rezidiv).

Nachbehandlung

Unmittelbar nach der OP wird ein Liegegips angelegt. Der Patient kann mit Gehstützen und schwebendem operierten Bein gehen. Die Hautfäden können nach 8-10 Tagen entfernt werden. Nach vollständigem Abschwellen kann ein Gehgips oder ein Kunststoffgehverband angelegt werden. Mit ihm ist Vollbelastung ohne Stützen möglich.
Für die Dauer der Ruhigstellung muss jedoch eine Thromboseprophylaxe durch tägliche Heparinspritzen unter die Haut erfolgen. Nach Abnahme des Gipsverbandes sollten abgestufte Dehnungsübungen der Wadenmuskulatur erfolgen. Auch eine vorübergehende Fersenerhöhung ist in manchen Fällen zu empfehlen.

Bei Leistungssportlern wird statt des Gehgipses ein Spezialschuh verwandt mit dem ab der dritten Woche bestimmte Kraftübungen und Radfahren möglich sind. Für Sportler aller Leistungsstufen ist Lauftraining nach ca. 12 Wochen auf ebenem Gelände, allgemeine Sportfähigkeit nach etwa 16 Wochen gegeben.

Konservative Therapie (Behandlung ohne Operation)

Eine konservative Behandlung führt häufig zu einer bleibenden Kraftminderung beim Zehenspitzenstand. Sie sollte dann angewandt werden, wenn aufgrund einer Dauererkrankung (schwerer Diabetes, Rheuma o. ä.) mit Wundheilungstörungen gerechnet werden muss.

Beim Gesunden muss zunächst der Abstand zwischen den Sehnenstümpfen mit Hilfe der Sonographie eingeschätzt werden Nur bei geringem Abstand ist eine konservative Behandlung möglich. Während der gesamten Behandlungsdauer muss dieser Abstand kontrolliert werden. Falls sich der Abstand vergrößert, sollte auf ein operatives Verfahren gewechselt werden.
Nach den Ergebnissen einiger Studien sind durch konservativer Therapie auch bei Gesunden vergleichbare funktionelle Ergebnisse wie durch eine Operation erzielt worden. Diese Ergebnisse sind jedoch nicht allgemein anerkannt.

II. Weitere Achillessehnenerkrankungen

Prellung und Quetschung

Direkte Tritte oder Schläge auf die Sehne oder das Einklemmen des Sprunggelenkes unter Lasten führen häufiger zu Blutergüssen im Achillessehnen- und unteren Wadenbereich ohne Zerreissen der Sehne.

Achillodynie

Dieser Begriff heisst übersetzt eigentlich nur „Schmerzen im Achillesehnenbereich“. Zahlreiche Teilursachen können zu diesen Beschwerden beitragen. Hierzu gehören eine Schleimbeutelentzündung des Schleimbeutels (Bursa) zwischen Achillessehne und Fersenbein, eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein (Fersensporn), Verkalkungen in der Achillessehne, zu geringe Fettpolster am Fersenbein, Durchblutungstörungen im unteren Wadenbereich, Reizzustände des Sehnenansatzes am Fersenbein, Beschwerden durch Achsenfehlstellung des Fußes (Knickfuß) usw.

Gemeinsam ist diesen Beschwerden die konservative Behandlung durch entzündungshemmende Salben und Medikamente, Eis, Infiltration mit Lokalanästhetika und Kortison, Strombehandlung und Schonung. Operationen sind nur nach sorgfältiger Abwägung und konsequenter Ausschöpfung der konservativen Möglichkeiten über mehrere Monate angezeigt. In Frage kommen neben der Schleimbeutelentfernung die Ausschneidung von verdicktem Sehnengleitgewebe und von abgestorbenen Sehnenanteilen. Zur präoperativen Diagnostik ist hier die Kernspinuntersuchung geeignet.

Dr. med. Joachim Breinig

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8 Kommentare »

  • Hans Thoma sagt:

    Hallo,

    Sehr Informativer Beitrag da ich momentan Eine Verletzung am Fersenbein bzw. der Achillessehne habe konnte ich mir hier das Fach Latein des Doktors etwas eindeutschen.

  • Jürgen Heinrich sagt:

    Hallo,

    ich habe mir vor 6 Wochen die Achillessehne gerissen. Das Ganze passierte im Urlaub auf Mallorca beim Fußballspielen durch Fremdeinwirkung (Tritt von hinten in die Ferse). Ich muß dazu sagen, das ich seit 20 Jahren regelmäßig Sport treibe (Volleyball) und eigentlich nicht so empfindlich bin…!
    Die Beschreibung auf dieser Seite war für mich sehr verständlich und gut nachzuempfinden. Ich habe übrigens besagten Spezialschuh von “Orthotech”und bin damit sehr zufrieden. Die Beweglichkeit und Mobilität ist den Umständen entsprechend sehr gut und die restliche Muskulatur bleibt weiterhin in Bewegung und wird gefordert. Die Wundheilung hat gut geklappt und ich bin ganz zuversichtlich, diese – für mich Horrorverletzung – im Weiteren gut zu überstehen um auch wieder meiner Leidenschaft; dem Skifahren in Zukunft zu fröhnen. Das Volleyballspielen liegt erst mal auf “Eis” doch auch das sollte wieder möglich sein aber alles zu seiner Zeit. Momentan macht es mir großen Spaß, mit meinem Stiefel Fahrrad zu fahren und jeden Tag kleine Fortschritte bei der Heilung zu sehen.
    Ich wünsche keinem diese Verletzung aber sollte es passieren dann gibt es Hilfe und das beruhigt…
    Noch vor 15 Jahren musste man in diesem Fall einen Gips bis zur Hüfte für 6 Wochen tragen.

    Viele Grüße Jürgen H.

  • Mohamed O. sagt:

    Guten Tag,

    also ich gehe mal direkt auf mein Problem ein und zwar hab ich mittlerweile seit ca.6-7 Monaten Probleme mit meiner Achillessehne der erste Arzt hat mir Einlagen verschrieben und eine sogenannte Kältetherapie (das war ein großer Föhn aus dem kalte Luft rauskam -30 C°) hat absoult nix gebracht. War dann bei einem anderen Arzt er hat meine Sehne gerönigt und hat festgestellt das die Schleimbeutel entzündet sind, und hat mir ein Spritze gegeben mit einem Schuss Kortison und gesagt 1-2 Tage und meine Beschwerden sind weg achja hab auch Tabletten bekommen IBU 400 akut-1A. Bin dann mit großer Hoffung gegangen hab eine Woche gewartet Schmerzen waren auch weg und ich hab dann wieder mit dem Fussball Trainig begonnen aber nur lockeres laufen um es zu testen. Hatte wieder Probleme war wieder bei dem Arzt und ich wurde wieder Nachhause geschickt, weil alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und da ich erst vor kurzem eine Spritze bekommen hab konnte er mir nicht noch eine geben und als letzte Möglichkeit ein OP ist jedoch hat er auch gesagt bevor er mich operiert sollte ich im Oktober nochmal reinschauen und er gibt mir lieber noch ein Spritze als die OP wäre mir auch lieber aber bringt das auch was.

    Gibts es auch eine andere Möglichkeit?
    Wie wäre es erstmal mit Kernspint, kann ich das verlangen?
    Wie lange würde eine Genesung bei solch einer OP dauern?

    Vielen Dank und hoffe auf baldige und erfreuliche Nachrichten

  • Almuhandez , Fayez sagt:

    Ich bin zwischen zwei Gapelstaplern schwer gequetscht worden . Diagnose für den Unterschenkel : Schwere Quetschverletzung des rechten Unterschenkels mit erstgradig offener Schienbeinschaftfraktur sowie Mehretagentrümmerfraktur des Wadenbeins rechts . Wenn man bedenkt ,welche gewaltige Kräfte beim Unfallgeschehen auf meinem Körper zur Wirkung kamen . kann man nur vom Glück reden , dass ich mein Bein noch ganz habe . Denn die Ärzte hatten zwei mal eine Ampitation während der 21 tägige KH.-Aufenthalt vor. Jetzt , wo es um die MdE geht , sind sämtliche Unterlagen weg . Festgestellt habe ich die Fälschung der Unfalluntersuchungsbericht und Diagnose . dies geschah nach wünsch der BG und dem Arbeitsgeber . Demnach sind fast all meine jetzigen Beschwerden (Unterschenkel: Funktionsausfall der Achillissehne , Nervenreizungen , verkrampfte Wade , Fehlstellung des r, Fußes , OSG und USG bewegungseingeschrenkt und Durchblutungsstörung usw. usw. ) auch die Beschwerden im LWS-Beckenregion usw. also fast Alles wird jetzt nicht anerkannt ( wegen der von Anfang an gemachten Manipolatinen ) .Also bitte eine Frage : Warum studiert der Mensch Medizin ?? bitte um eine Antwort auf diese Frage . Danke

  • Gert P. sagt:

    Hallo,

    seit etwa zwei Jahren habe ich (48 Jahre alt) hin und wieder Schmerzen im Bereich zwischen Wadenmuskel und Fersenbein, so dass ich den betreffenden Fuss (um ihn zu entlasten) oft nachziehen muss. Ich treibe zwar keine der in Frage kommenden Sportarten, doch laufe ich täglich viel und gern (tgl. ca. 10 km), habe aber auch die schlechte Eigenart, die Füsse gern für längere Zeit übereinander verschränkt waagerecht hochzulegen oder senkrecht so zu sitzen. Vor allem früh morgens nach dem erwachen, habe ich öfter Dehnungsübungen mit den Fussgelenken gemacht, indem ich die Füsse im Bett liegend so weit als möglich nach oben und nach unten streckte, um die Steifigkeit in den Gelenken zu lockern, was ja auch manchmal erfolgreich schien. Na ja, und gelegentlich kommt mir dann auch mal in den Sinn Kniebeuge machen zu wollen. Als ich das vor etwa einer Woche wieder versuchte, gabs einen stechenden Schmerz an beschriebener Stelle. Ich nehme an, dass ich meine Achillessehne dabei überfordert habe, oder bin mir nach dem hier beschriebenen Krankheitsbild ziemlich sicher, dass es Achillodynie ist. Auf den Zehen kann ich noch stehen, vermeide jetzt aber die langen Strecken zu laufen (und erst recht die Kniebeuge) und die Schmerzen klingen jetzt langsam ab. Zusätzlich reibe ich die Stelle jetzt noch mit Dolobene-Gel ein.
    Meine Frage wäre; Wie verhalte ich mich zukünftig, damit diese Schmerzen nicht wieder auftreten? Auf lange Spaziergänge möchte ich nämlich nicht verzichten wollen, da ich den Auslauf brauche.

  • Guido M. sagt:

    hi,
    seit 6 Monaten habe ich (44) Schmerzen im Hacken beim Auftreten insbesondere nach laengerer Ruhephase (Morgens nach dem Aufstehen). Ibuprofen wirkt effektiv (scheint also, eine Form von Entzuendung und kein Sporn zu sein), aber die Ursache bleibt offensichtlich bestehen. Ich treibe regelmaessig Sport (2 x Cardio, 3 x Srength). Die Schmerzen traten zum ersten Mal im Sommer nach dem Klettern in den Bergen auf.
    Meine Frage, was kann die Ursache sein und wie behandle ich.

  • Erhan Bisgin sagt:

    Hi
    ich hatte vorher ander ferze schmerzen war ich beim arzt und dann nach drei tagen war vorbei habe ich gedacht das es alles inordnung und war Samstag bei Tunier, während Aufwärmen habe ich die Achillesehnegerissen. Und dann habe ich kein boden gefühl gehabt. Do wede ich Operiert.

  • Betroffener sagt:

    An Mohamed!

    Wurde selbst wegen einer Achillessehnenruptur im August dieses Jahres operiert. Eine MRT brachte erst die genaue Diagnose. Nach 5 Tagen Klinikaufenthalt die Entlassung. Dann stellte sich eine Wundheilungsstörung ein. Nochmalige Operation nötig. Insgesamte
    Liegedauer (mit Gips)nach erstem und zweitem Eingriff 7-8 Wochen. Anschließend weitere 10 Tage Liegetherapie ohne Gips mit Zinkleimverband. Dann 4 Wochen Gehen erlaubt mit Gehhilfen (Krücken)
    und 50%iger Belastung des operierten Beines, anschließend 2 Wochen
    Gehen erlaubt mit ca. 75%iber Belastung. Jetzt 3-4 Wochen Wochen
    Abtrainieren des Gehens mit Krücken. In ca. 3 Wochen habe ich dann
    alles hinter mir, hoffentlich.
    Kann nur raten: Rechtzeitige exakte Diagnosestellung (MRT)!
    Auf alle Fälle, eine langwierige Angelegenheit! Aber lieber rechtzeitig (!) eine OP als zu lange warten und weitere Schwierigkeiten treten auf. Eine sportliche Überlastung im Sinne von stop-and-go Sportarten ist ab jetzt noch für ca. 3 weitere Monate zu vermeiden. Skifahren wird nicht als größeres Problem angesehen. Bin zuversichtlich, obwohl schon über 60!

    Gruß und baldige Besserung!

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