Information zur Knochenmarkspende
Die Aktion Knochenmarkspende Brandenburg-Berlin e. V. wurde im August 1996 gegründet. Ihre Aufgabe beinhaltet den Aufbau einer regionalen Knochenmark-Spenderdatei und deren Führung, die Werbung, Aufklärung und Betreuung gemeldeter möglicher Knochenmarkspender und die Finanzierung deren Typisierung durch Spendengelder.
Die regionale Datei der AKBB ist mit dem Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschlands (ZKRD) in Ulm verbunden.
zum Download als pdf-Datei: 32 kb
Zahlreiche Patienten, die an Leukämie oder einer anderen bösartigen Blutkrankheit leiden, benötigen eine Knochenmarkspende, um geheilt werden zu können.
Die Erfolgsrate der Knochenmark-Transplantation ist u. a. vom klinischen Zustand des Patienten und von einer möglichst frühzeitigen Durchführung der Transplantation abhängig. Das setzt voraus, daß eine ausreichend große Anzahl freiwilliger Knochenmarkspender in einer Knochenmark-Spenderdatei gespeichert sind.
Durch die hohe Zahl verschiedener Gewebemerkmalskombinationen sowie regional unterschiedlicher Merkmalshäufigkeiten ist eine umfangreiche regionale Datei wichtig.
Die Gewebemerkmale werden über Blutuntersuchungen (Typisierungen) festgestellt, es wird dazu weder Knochenmark noch Gewebe entnommen.
Zum Knochenmark: wichtig: Knochenmark ist kein Rückenmark!
Knochenmark ist blutbildendes Gewebe und verantwortlich für die Bildung
- der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren
- der Blutplättchen, die die Gerinnung des Blutes bewirken
- der weißen Blutkörperchen, die für die Funktion des Immunsystems erforderlich sind
Zur Knochenmarkspende:
Das Knochenmark befindet sich im Knochengerüst und muß von hier durch mehrere Einstiche mit Nadel und Spritze angesaugt werden. In der Regel wird es von der rechten und linken Beckenschaufel entnommen.
Um Schmerzen hierbei auszuschalten, wird die Knochenmarkgewinnung in Vollnarkose durchgeführt.
Es werden ca. 1000 ml Knochenmark-Blutgemisch aus dem Beckenknochen entzogen. Ein gesunder Organismus gleicht diesen Verlust (ungefähr 1/10 seines Knochenmarks) in kurzer Zeit (2-3 Wochen) aus.
Wenn eine Knochenmarkspende nötig ist, werden gewebeverträgliche Personen noch vor der Entscheidung, Knochenmark zu entnehmen, eingehend auf ihre Gesundheit ärztlich untersucht.
Durch die Knochenmarkentnahme kann ein lokaler, über mehrere Tage anhaltender Wundschmerz entstehen. 1-2 Wochen vor der Transplantation wird dem Spender eine Eigenblutkonserve entnommen, um den akuten Blutverlust auszugleichen.
Die Knochenmarkentnahme wird in der Regel im regionalen Knochenmarktransplantationszentrum vorgenommen. Der Klinikaufenthalt dauert 3 Tage.
Sämtliche Ausgaben des Spenders, einschließlich Lohn- bzw. Einkommensausfall, werden selbstverständlich ersetzt. Für die Spende selbst erfolgt keine Vergütung. Der Spender ist automatisch bei der gesetzlich vorgeschriebenen Unfallversicherung versichert.
Zur Narkose:
Das Narkoserisiko wird heute von Narkoseärzten bei Patienten mit 1:50.000 angegeben und ist bei gesunden Personen sicherlich geringer.
Bedingungen für die Aufnahme in die Knochenspender-Datei:
- 1. Alter: 18 bis höchstens 55 Jahre
- 2. Eignungskriterien: Wie bei der Blutspende:
Der zukünftige Spender sollte nicht an Erkrankungen von Herz, Kreislauf (einschließlich Bluthochdruck), Lunge (einschließlich Bronchialasthma), Blut, Lymphsystem, Leber, Nieren, Haut (einschließlich Allergien), Nervensystem (einschließlich Epilepsie), Zuckerkrankheit oder an Krebs leiden bzw. an solchen Erkrankungen gelitten haben.
Ein Spender darf folgende Erkrankungen nicht durchgemacht haben bzw. z. Zt. an diesen nicht erkrankt sein:- ansteckende Gelbsucht
- Malaria
- Tuberkulose
- nicht ausgeheilte Geschlechtskrankheiten (wie z. B. Syphilis)
- AIDS Infektion
Zur Einverständniserklärung:
Sie erklären mit Ihrer Unterschrift Ihre Bereitschaft:
- zu einer weiteren Blutuntersuchung, wenn ein Patient mit Ihren Merkmalen übereinstimmt
- zur Weitergabe Ihrer Daten ohne Namensangabe an andere nationale und internationale spendervermittelnde Dateien (die Datei der AKBB ist mit dem Zentralen Knochenmarkspenderregister Deutschlands, ZKRD, verbunden).
Das Einverständnis kann jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden.
Eine zustimmende Antwort Ihrerseits bedeutet für Sie nicht, daß Sie sich ab sofort auf eine Knochenmarkspende einzurichten haben. Nach bisherigen Erfahrungen tritt dieser Fall höchstens bei ca. 1 von 100 bereitwilligen Spenders innerhalb der nächsten 5-10 Jahre ein. Nach unseren jetzigen Erfahrungen stellt sich eine tatsächliche Gewebemerkmalgleichheit zwischen vortypisierten Spendern und Patienten nur bei 30% der untersuchten Empfänger-Spender-Paare ein.
Wichtig: Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, wenn sich Ihre Anschrift bzw. Telefonnummer ändert.
Sollten Sie noch Fragen zur Knochenmark-Transplantation und -Spende haben, wenden Sie sich bitte an uns.
Unsere Adresse:
AKTION KNOCHENMARKSPENDE BRANDENBURG-BERLIN e. V.
Großbeerenstr. 139
14482 Potsdam
Tel.: 0331-862651
Fax: 0331-742808
Funk: 0171-3039596
Wir bedanken uns herzlich dafür, daß Sie uns bei unserer großen Aufgabe unterstützen wollen, Leukämiekranken Hoffnung auf Leben zu geben.
AKTION KNOCHENMARKSPENDE
BRANDENBURG-BERLIN e. V.


es wundert mich , das ich anrufen soll , wenn irgendwelche daten zu meiner person sich ändern?? warum geht dieses nicht online???
ich bin zwar spender, aber habe doch sehr wenig infos zu der ganzen sache erhalten.
da könnte etwas mehr info arbeit geleistet werden, nicht jeder ist online bzw internetfähig und kann mühevoll recherschieren
mfg
Google-Ads im Text “1 Trick zum flachen Bauch…” geben der Seite ein unserioeses Feeling… sind sie auf diese Werbeeinnahmen so sehr angewiesen das es sich lohnt dafuer unserioes zu erscheinen??