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Schilddrüsenoperation, Operative Therapie der gutartigen Schilddrüsenkrankheiten

Eingetragen von Medizin-Netz am 30. August 2006 38 Kommentare

Wegen der umfassenden Thematik der Schilddrüsenkrankheiten wird dieser Artikel ausschließlich über die Anatomie und operative Therapiemöglichkeiten berichten.

Anatomie

Die Schilddrüse ist ein endokrines (in das Blut absonderndes) hormonproduzierendes Organ. Die produzierten Hormone sind Thyroxin, Trijodthyronin und Calcitonin. Thyroxin und Trijodthyronin regulieren Stoffwechselprozesse, z. B. steigern sie bei stoffwechselaktiven Organen die Sauerstoffaufnahme und den Sauerstoffverbrauch, sowie die Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems. Das Calcitonin hemmt die Freisetzung von Calcium aus den Knochen und senkt dadurch die Kalziumkonzentration im Blut.
Die Schilddrüse hat eine U-Form und besteht aus zwei Lappen, dem rechten und dem linken Lappen. Die zwei Lappen sind in der Mitte durch eine Gewebebrücke verbunden, der Isthmus heißt. Beiden Lappen legt sich seitlich des Halses der Schilddrüsen- und Ringknorpel des Kehlkopfes an. Das mittlere Verbindungsstück, der Isthmus, bedeckt den 2.-4. Luftröhrenknorpel. Insgesamt wiegt die Schilddrüse etwa 25-30 gr.
Umgeben wird die Schilddrüse von 2 Bindegewebskapseln:

  • Die innere Kapsel ist sehr zart und durch Bindegewebefasern mit der Inneren der Drüse eng verbunden. Dadurch ist sie fest mit der Drüse verwachsen.
  • Die äußere Kapsel liegt der Luftröhre an und steht in Verbindung vorne mit der Muskelhülle, und seitlich-hinten mit der Gefäß-Nervenscheide. Dadurch grenzt die Halsschlagader eng an die Schilddrüse und der hintere Pol kommt unten in Beziehung mit dem Reccurensnerv, der verantwortlich für die Stimmbandfunktion ist.

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Zwischen den Kapseln befindet sich lockeres Bindegewebe, Blutgefäße und die Epithelkörperchen (endokrine Organe, die in dem Kalziumstoffwechsel mitwirken).
Nicht selten ist ein zusätzlicher 3. Schilddrüsenlappen, der sog. Pyramidallappen vorhanden.
Die Blutversorgung der Schilddrüse erfolgt durch die obere Schilddrüsenarterie, ein Ast aus der äußeren Halsschlagader, und durch die untere Schilddrüsenarterie, die aus dem Schilddrüsen-Halsstamm entspringt. In etwa 10% der Fälle findet sich eine unpaare Schilddrüsenarterie, die sog. Arteria thyroidea ima, die sich meistens direkt aus der Hauptschlagader abzweigt.

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Definition

Der Kropf (Struma) ist eine längerdauernde Vergrößerung der Schilddrüse. Eine Vergrößerung, die bei normalen Lebensvorgängen (wie z. B. während der Schwangerschaft oder Pubertät) auftritt, ist vorübergehend und daher kein Kropf im eigentlichen Sinne.

Operative Indikation

Die Hauptindikationen zur operativen Therapie sind:

  • Behinderung der Atmung, der Kropf ist so groß, dass durch den Druck auf die Luftröhre keine normale Luftzufuhr gesichert wird. Es besteht Atemnot, und ein pfeifendes Atemgeräusch beim Einatmen.
  • die Blutversorgung und der Blutabfluss durch den Druck auf die Halsgefäße gefährdet sind.
  • retrosternale Ausbreitung (der Kropf wächst hinter dem Brustbein).
  • deutliche Zunahme des Kropfes in kurzer Zeit. Bei dem schnellen Wachstum eines Kropfes besteht immer der Verdacht auf eine bösartige Krankheit.
  • Verdacht auf eine bösartige Krankheit die auch bei einer Schilddrüse mit normaler Größe bestehen kann.
  • nachweisbare Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion).
  • aus kosmetischen Gründen auf Wunsch des Patienten.

Heute wird die Indikation zu einer Operation sehr großzügig gestellt, da die Gefahren einer Strumektomie (Kropfentfernung) so gering sind, dass sie geradezu in einem Missverhältnis stehen zu der Gefahr, die die weitere Kropfentwicklung nach sich ziehen kann.
Das hohe Alter des Patienten stellt bei entsprechender Vorbereitung keine Kontraindikation (Gegenanzeige) dar. Diese Patienten, die oft an einer chronischen Bronchitis, Basedow-Krankheit oder an Herzstörungen leiden, erfordern eine längere und gründlichere Vorbereitung.
Die Indikation zur operativen Therapie bei einer euthyreoten Struma (Kropf mit normaler Hormonproduktion) wird im wesentlichen von der mechanischen Auswirkung (Druckausmaß auf die Luftröhre) und der Wachstumsgeschwindigkeit des Kropfes bestimmt. Eine operative Therapie wird empfohlen nach erfolglosem medikamentösen Therapieversuch mit Schilddrüsenhormonen und Radiojodid.
Sollten knotige Veränderungen vorhanden sein (“kalter Knoten”- szintigraphisch fehlende Speicherung), besteht, zwar im geringen Ausmaß, aber immerhin in 5% der Fälle, ein Karzinomrisiko (bösartiges Entartungsrisiko).
Eine operative Behandlungsindikation bei einem autonomen Adenom (Kropf mit “warmen oder heißen Knoten“- vermehrte Speicherung in bestimmten Bezirken) ist immer gegeben, wenn dies eine Hyperthyreose (hormonelle Überfunktion) verursacht. Als Alternative zu einer chirurgischen Behandlung gibt es die Radiojodbehandlung, allerdings liegt der Hauptvorteil einer Operation in der sofortigen Beseitigung der Hyperthyreose.
Bei der Immunthyreopathie (M. Basedow) ist zunächst eine medikamentöse Therapie angesagt. Bei fehlendem Ansprechen auf die Medikation, bei Auftreten von starken Nebenwirkungen von dieser, sowie bei einer erheblichen Schilddrüsenvergrößerung ist eine chirurgische Therapie am sinnvollsten.

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Besondere präoperative Vorbereitungen

Eine besondere Vorbereitung erfordert alleine die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), die sehr häufig als immune Krankheit im Rahmen des Morbus Basedow oder als disseminierte Autonomie (verminderte Ansprechbarkeit des gesamten Schilddrüsengewebes auf die Hypophysenhormone) auftritt.
Zu diesem Zweck werden 3 Wochen vor der Operation ß-Blocker und thyreostatische Medikamente in Form von Thiamazol (Favistan®) oder Carbimazol (Neo-Thyreostat®) verabreicht bis die Werte der Schilddrüsenhormone wieder im Normbereich sind.

Operatives Therapieziel

Bei der euthyreoten Struma (Kropf mit normaler Hormonproduktion) ist das Operationsziel die Beseitigung der mechanischen Verdrängungserscheinungen und damit der zystischen Veränderungen, die sich im Schilddrüsengewebe befinden. Das typische Verfahren dafür ist die beidseitige subtotale Schilddrüsenresektion (die Teilentfernung beider Schilddrüsenlappen) mit Belassen eines von etwa je 3x2x2 cm bis 4x3x2 cm großen Schilddrüsenrestes beiderseits.
Empfehlenswerter erscheint die Erhaltung normalen Schilddrüsengewebes, was in der Regel bei diffusen Gewebeveränderungen schwierig ist. Daher ist das Erhalten der oberen Schilddrüsenanteile (die oberen Polgebiete), die meist die normale Gewebestruktur erhalten, anzustreben. Sollten die krankhaften Veränderungen einseitig sein, kann man die Operation auf eine einseitige Entfernung des gesamten Schilddrüsenlappens beschränken.
Bei einem solitären (einzelnen) autonomen Schilddrüsenadenom bleibt die Methode der Wahl die Enukleation (Knotenentfernung mit ausreichenden umgebenden Gewebesaum). Ausgedehnte Resektionen wie z. B. die einseitige Entfernung des gesamten Schilddrüsenlappens sind bei ausgedehntem Kropf, bei mehreren autonomen Knoten oder bei Kombinationen mit kalten Knoten indiziert.
Im Fall einer Hyperthyreose oder M. Basedow ist das Operationsziel die Beseitigung der Überfunktion. Hierzu ist eine weitgehende Reduktion des Schilddrüsengewebes erforderlich. Der belassene Rest des Schilddrüsengewebes beträgt nur noch etwa 4-8 gr. Akute entzündliche Schilddrüsenkrankheiten, sog. Thyroiditisformen werden antibiotisch behandelt. Eine Operation kommt nur bei Karzinomverdacht (Verdacht auf eine bösartige Krankheit) oder bei Trachealkompression (Verdrängung der Luftröhre) in Frage. Der operative Eingriff beschränkt sich in diesen Fällen auf eine Isthmusresektion bzw. subtotale Schilddrüsenresektion.

Operative Technik

Die Lagerung des Patienten erfolgt auf dem Rücken. Unter die Schulter wird ein Kissen geschoben, damit der Kopf weit überstreckt werden kann.
Der typische Zugang (Schnitt) ist der sog. “Kragenschnitt” nach Kocher. Dieser befindet sich als Querschnitt ca. 2 cm oberhalb der Halsgrube (siehe Zeichnung).

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Das kosmetische Ergebnis hängt weniger von der Länge des Schnittes, als von deren Lage und Form ab. Kleine Schnitte sind oft ein Grund für eine unübersichtliche Darstellung und intraoperative Komplikationen. Empfehlenswert erscheint somit ein primärer Schnitt von einer Länge von etwa 8-10 cm.
Die Haut, das Fettgewebe und der Platysmamuskel werden mit einem Schnitt durchtrennt. Daraufhin erfolgt die Darstellung und das Abbinden der Halsvenen, eventuell bei großen Schilddrüsen die Durchtrennung der kurzen Halsmuskeln. Entscheidend in der Schilddrüsenchirurgie ist die Präparation in der richtigen Gewebeschicht sowie das bluttrockene Arbeiten. Um eine gefahrlose Durchtrennung der Gefäße im Bereich des unteren Schilddrüsenpoles zu gewährleisten, ist zunächst eine Darstellung der unteren Polgefäße und des Reccurensnerves (Stimmbandnerves) notwendig. Die Darstellung des letzteren ist bei jeder Resektionsform günstig, da das Verletzungsrisiko des Nervs hierdurch abnimmt. Obligat ist dieser operative Schritt bei einer totalen Lappenresektion.
Bei jeder ausgedehnter Schilddrüsenoperation wie z. B. ein- oder beidseitige Lappenentfernung müssen die Epithelkörperchen, zumindest eines auf jeder Seite, dargestellt werden.
Nach der Ligatur (das Abbinden) und Durchtrennung der mittleren Schilddrüsenvene, werden die oberen Polgefäße dargestellt und zwischen den Ligaturen durchtrennt. Der Schilddrüsenlappen wird dann abwärts gezogen. Durch das kräftige Verziehen des Lappens nach der Gegenseite wird das lockere Bindegewebe zwischen der Halsarterie (A. Carotis communis) und der Schilddrüse angespannt. Somit wird stumpf nach unten bis zur unteren Polarterie präpariert. Kurz vor dem Eintritt der Polarterie in das Schilddrüsengewebe befindet sich die Kreuzungsstelle mit dem Stimmbandnerv (Reccurensnerv). Dieser wird identifiziert. Zur Schonung des Nervs wird die Arterie möglichst weit von der Drüse entfernt ligiert.
In der selben Weise wird auch auf der Gegenseite vorgegangen. Nachdem die Arterien beider Seiten versorgt sind, wird der die beiden Schilddrüsenhälften verbindende Isthmus (Brücke) zwischen 2 Klemmen abgeklemmt und durchschnitten.
Danach erfolgt die Resektion der Schilddrüsenlappen. Man reseziert keilförmig bis auf einen Rest von 3x2x2 oder 4x3x2 cm. Solitäre Knoten werden nur enukleirt (der Knoten wird sparsam mit einem schmalen Gewebesaum entfernt). Es soll möglichst viel Schilddrüsenkapsel erhalten bleiben damit eine dichte Kapselnaht gelegt werden kann. Diese ist wichtig für eine erfolgreiche Blutstillung.
Je nach Anzahl der operierten Seiten, werden 1 oder 2 Drainagen (Redon-Drainagen) unter Sog in die Schilddrüsenloge eingelegt und auf der Gegenseite durch die Haut ausgeleitet. Es erfolgt dann die Naht der geraden Halsmuskulatur, soweit diese durchtrennt wurde, und schließlich die Naht der Haut, die aus kosmetischen Gründen intrakutan (durch die Haut verlaufende Naht)- oder mit Klammern versorgt werden sollte.
Besonderheiten: Im Fall eines Morbus Basedow (Hyperthyreose) muss der Schilddrüsenrest möglichst genau bemessen werden. Es dürfen nicht mehr als insgesamt 4-6 gr. bzw. 8-12 gr. hinterbleiben.
Sollte eine retrosternale Struma (in die Tiefe, hinter dem Brustbein sinkender Kropf) vorliegen, ist meist ein großzügiger Zugang mit Durchtrennung der geraden Halsmuskulatur notwendig. Wenn der hinter dem Brustbein liegende Kropfteil größer ist als die obere Öffnung des Brustkorbes, ist von Anfang an eine sog. Sternotomie (die Durchtrennung des Brustbeines) anzustreben.

Postoperative Nachbehandlung

Die Mobilität des Patienten ist schon am Abend des Operationtages gewährleistet.
Die Drainagen werden 24-48 Stunden, je nach geforderter Menge, entfernt. Meistens wird zur Naht der Haut ein resorbierbarer (von sich selbst auflösender) Faden angewandt. Daher ist eine Fadenentfernung nicht notwendig. Sollte dennoch ein nicht resorbierbarer Faden oder Klammern benützt werden, ist die Entfernung dieser am 5. postoperativen Tag angesagt.
Eine Rezidivprophylaxe nach subtotaler Resektion wird meist unabhängig von der Funktion des Schilddrüsenrestes empfohlen.
Bei einer einseitigen oder beidseitigen Resektion mit “großem Rest” (8-10 gr.) sollte bis zur 6. postoperativen Woche keine Hormonsubstitution durchgeführt werden. Erst nach Prüfung der Schilddrüsenfunktion wird entschieden, ob eine Substitution mit Jod oder Schilddrüsenhormone notwendig ist. Bei nachgewiesener euthyreoter Stoffwechsellage (normale Schilddrüsenwerte) ist eine ausschließliche Prophylaxe mit Jod (200 mikrogramm/Tag) zu empfehlen. Erneute Kontrollen mit nachfolgender Anpassung der Medikation sind nach 6, 12 Monaten postoperativ sowie jährlich angesagt.
Ist eine beidseitige Resektion mit “kleinem Rest” durchgeführt worden, ist die Rezidivprophylaxe mit Schilddrüsenhormonsubstitution schon ab den 2. postoperativen Tag notwendig. Die erste Kontrolle der Schilddrüsenfunktion ist 4-6 Wochen nach der Operation erforderlich.

Komplikationen

  • Nachblutung- das Risiko einer postoperativen Nachblutung ist besonders beim M.Basedow erhöht (5%). Diese tritt meist in den ersten 24 Stunden nach der Operation auf. Die Symptome sind: Schwellung der Wunde, Atemnot. Die einzige Lösung zur Behebung der Komplikation ist die Revision (das erneute Eröffnen der Wunde mit nachfolgender Blutstillung).
  • Reccurensläsion (Verletzung des Stimmbandnerves) – je nachdem, ob sie einseitig oder beidseitig auftritt, gibt es folgende Möglichkeiten:
    • die einseitige Verletzung ist von der Anderung der Stimme (Heiserkeit) begleitet. Sie darf nicht mit der nach der Intubation (das Einführen eines Rohres in die Luftröhre, um die Beatmung während der Narkose zu gewährleisten) normal aufgetretener Heiserkeit verwechselt werden. Bei der einseitigen Verletzung des Stimmbandnerves gibt es keine Atmungsprobleme. In diesem Fall ist 8 Wochen nach der Operation eine HNO-Kontrolle mit anschließender logopädischer Therapie erforderlich. In 50% der Fälle wird die alte Stimme spätestens in 1 Jahr wieder hergestellt, und die Heiserkeit verschwindet.
    • die doppelseitige Verletzung hat eine schwere Atemnot als Folge. Diese macht sich meistens schon in der ersten postoperativen Nacht bemerkbar. Als Therapie sollte man zunächst eine vorsichtige Sedierung (Beruhigung), Sauerstoffgabe sowie die Gabe von Cortison versuchen. Beim mangelndem Erfolg wird eine Reintubation (erneutes Einführen eines Beatmungsrohres) für die nächsten 3 Tage empfohlen. Sollte auch nach 3 Tagen die Atemnot bestehen, ist eine Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) mit dem Einlegen einer Atmungskanüle erforderlich.
  • Verletzung des oberen Kehlkopfnerves (N. laryngeus superior) – führt zum Verlust des Stimmvolumens und leichtes Absinken der Stimmlage.
  • Nebenschilddrüsenunterfunktion (Hypoparathyroidismus) – die kommt zustande durch das Aufheben der Durchblutung in den Nebenschilddrüsen oder durch das versehentliche Entfernen einer oder mehreren Nebenschilddrüsen. Diese Komplikation kommt meist (in 1-3% der Fälle) bei Rezidiveingriffen (Zweiteingriffe an der Schilddrüse) zustande. Bei Ersteingriffen ist die Komplikationsrate 0,1-2%. Die Krankheitserscheinungen sind: Kribbeln, Pfötchenstellung der Finger, niedriger Calciumspiegel im Blut sowie Zunahme der Reflexintensität (ausgeprägte Sehnenreflexe). Die sofortige Therapie beschränkt sich auf intravenöse Calciumgabe. Später ist eine Dauersubstitution mit Calcium neben regelmäßigen Kontrollen des Calciumsspiegels angesagt.
  • Thyreotoxische Krise (Schilddrüsenüberfunktion) – ist der lebensbedrohliche Zustand einer unbehandelten Schilddrüsenüberfunktion, die eine Sterblichkeitsrate von 20-30% hat. Die Symptome sind: beschleunigter Herzschlag von über 150 Schläge/Minute, Fieber über 41° C, Erbrechen, Müdigkeit mit anschließenden neurologischen Störungen, die bis zum Koma führen können. Die medikamentöse Behandlung der thyreotoxischen Krise besteht aus Gabe von sog. Thyreostatika (schilddrüsenhemmende Medikamente), ß-Blocker, Cortison, Sedierung, eventuell Plasmapherese (Austausch des Blutplasmas) zur Hormonausscheidung. Sollte auch nach 2-4 Tagen medikamentöser Therapie keine Besserung eintreten, ist eine operative Entfernung der gesamten Schilddrüse notwendig.

Prognose

Die operationsbedingte Sterblichkeitsrate liegt im Falle eines einfachen Kropfes mit eventueller Schilddrüsenunterfunktion unter 0,2% und unter 1% im Falle einer Schilddrüsenüberfunktion.
Die Rezidivrate (Neuerkrankung) bei einem Kropf mit Unterfunktion liegt trotz ausreichender postoperativen Prophylaxe bei 2-5%.
Bei einer vorhandenen Schilddrüsenüberfunktion bleibt bei 2-5% der Fälle die Überfunktion auch postoperativ bestehen.

Dr. med. Monika Szombath

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38 Kommentare »

  • [...] Die erste Kontrolle der Schilddr

  • [...] Die erste Kontrolle der Schilddr

  • Johanna sagt:

    Guten Tag

    Mir wurde am Di/28.4.2009 der linke Schilddrüsenlappen wegoperiert.

    Im Dezember 2008 bemerkte ich erstmals die Geschwulst. Die Werde der Schilddrüse waren normal. Im Januar 2009 wurde ich punktiert. Die Zysten hinter der Schilddrüse füllten sich wieder mit Sekret und ich verspürte tags- wie auch nachtsüber einen Druck auf meinen Kehlkopf.

    Am Donnerstag, 30.4.2009 entliess man mich wieder vom Spital. Dort, wo der Schitt ist, bin ich geschwollen, fast so gross wie der kleine Finger von mir etwa. Ich bin zeitweise etwas heiser, habe noch ein Kratzen im Hals (wie einwenig Halsschmerzen), habe Mühe, meinen Kopf zu tragen, am PC zu arbeiten, geradeaus zu schauen, muss meinen Kopf öfters zur Entlastung/Entspannung nach unten senken. Meine seilichen Halsstränge und meine Schultern sind sehr verspannt und manchmal habe ich noch ein Ziehen bis in die Arme runter. Ich neige auch zu grösserer Narbenbildung (Keloid).

    Ich bin 52 J., sportlich und sehr beweglich. Ist dies normal, dass ich mich immer noch so steif und verkrampft fühle? Ab Montag bin ich wieder 100 % arbeitsfähig geschrieben. Ich weiss nicht, wie ich den ganzen Tag mit PC Arbeit verbringen kann.

    Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Rückmeldung.

    Freundliche Grüsse,
    Johanna

  • Marie sagt:

    Hi Johanna,

    bin selber Patientin und hatte genau die gleiche Frage. Mir geht es sehr ähnlich, wenn auch etwas besser.

    Ich wurde am gleichen Tag wie du operiert (28.April) und am 1.Mai entlassen mit nur einem sehr kleinen Pflaster. Meine Schilddrüse wurde komplett entfernt (beide Seiten) und was mich jetzt so unsicher macht ist die große Schwellung, die Berührungsempfindlichkeit und die Schluckschwierigkeiten.
    Der Schnitt (die Narbe) selber ist mit einem kleinen Pflaster noch zugeklebt (soll sich von alleine ablösen) und unempfindlich, wenn ich sie berühre. Aber über der Narbe ist es sehr geschwollen und schmerzt sehr beim Berühren-ungefähr 2,2cm*2,5cm großes Areal. Es fühlt sich sehr hart und auf einer Seite knotig an.
    Auch das Schlucken ist noch schwierig (weil schmerzhaft). Ich muss immer mit gesenktem Kopf schlucken, damit es schmerzfrei funktioniert (von den Schmerzen beim Niesen, Husten oder Gähnen ganz zu schweigen).
    Auch die Bewegung ist eingeschränkt, wobei das sehr langsam besser wird. Es fühlt sich so an, als ob ich nicht genug Haut habe, um meinen Kopf ganz hochzuheben (Spanngefühl).
    Meine Muskulatur ist okay, keine Schmerzen oder Müdigkeitserscheinungen, aber vielleicht hängt das auch mit dem Altersunterschied zusammen (bin 27, sportlich, aber leicht übergewichtig).
    Würd gerne wissen, ob die Schwellung normal ist? Der Berührungsschmerz an der Schwellung und die Schwierigkeiten beim Schlucken.

    Meine Stimme ist okay, wenn auch öfter mal müde und nicht so laut wie vorher (aber das wird kontinuierlich besser).

    Vielen Dank jetzt schonmal für alle Reaktionen!!!

    Marie

  • Patty sagt:

    Hallo Marie,
    geht es Dir heute besser?
    Habe genau die Symptome wie Du. Bin am 11.5.2009 operiert und nach 4 Tagen entlassen. Meine Stimme ist monoton und leise, obwohl der Stimmbandnerv o.k. ist. Auch über der Narbe habe ich eine Schwellung und große Schluckprobleme. Die gesamte Schilddrüse ist entfernt worden.
    Sind Deine Symptome verschwunden und geht es Dir besser?

  • Silv sagt:

    Ihr habt`s gut,habt alles schon hinter Euch.Bei mir soll am 23.Juni die gesamte SD entfernt werden.Die linke Seite ist dreifach vergrößert und mindestens sechs kalte Knoten.Ich hab solche Angst und wenn ich dann noch lese was alles hinterher noch ist,ich glaub dann hau ich kurz vorher wieder ab.

  • Nicole Simon sagt:

    Hallo, mir wurde am 12.05.09 der rechte SD-Lappen entfernt. Seitdem habe ich auch über dem Schnitt ein ca. 3 cm dicke Schwellung. Kann den Kopf nur schwer länger Zeit halten und habe extreme Muskelschmerzen im Nacken. Habe bis Ende März eine Haushaltshilfe – hab drei Kinder – und ich kann mich wirklich momentan kaum darum kümmern – soll sie ja auch nicht heben – wäre zu gefährlich – die Narbe könnte aufgehen – diese sieht man kaum noch. Aber halt die Schwellung ist sehr auffällig – mein Hals ist wesentlich dicker als vorher.

    Wie sieht es bei euch heute aus, ist es auch noch so?

    LG Nicole

  • Buffy sagt:

    Hallo

    Mir wurde am 05.Mai die SD total entfernt, ich hatte mehrere kalte und auch einige warme/heiße Knoten also Struma multinodosa und auch noch Hashimoto. Dienstag OP und am Freitag nach Hause, den Faden haben sie mir schon am Donnerstag in der Klinik gezogen. Das Plaster kam schon am Tag nach der OP ab. Natürlich hat man Schmerzen
    ,aber dafür gibt es doch Schmerzmittel. Für mich war das schlimmste diese elenden Nackenschmerzen, hielt fast zwei Wochen an, trotz Massagen. Die Narbe sieht super aus, ich hatte mir ein Krankenhaus gesucht, welches bei der OP microchirurgische Technik anwendet. Vorgestern ist die Kruste abgefallen und man sieht bald nix mehr von der Narbe (ca.3 – 3,5 cm). Geschwollen ist es natürlich noch und auch um die Narbe drum herum sehr druckempfindlich, auch meine ich immer einen Frosch im Hals wohnen zu haben. Aber ….. alles in allem habe ich es mir viel schlimmer vorgestellt.

    Wünsche allen die es hinter sich haben “Gute Besserung”
    und allen die es noch vor sich haben ” Alles wird gut”

    LG

  • daggi sagt:

    hallo!
    Mir steht eine op der Schilddrüse noch bevor. Ich habe einen Knoten auf der Linken Seite, der immer ein klein wenig größer wird und unbedingt operativ entfernt werden muß. Noch habe ich keinen Termin . Bin mir aber sicher, das es in de nächsten 2 Monaten passieren wird.
    Mir ist ganz komisch zu mutig, wenn ich nur daran denke. Heißerkeit und einen dicken Hals ( das Gefühl an der Halsgegend )habe ich jetzt schon.Wielange bleibt man eigentlich zu Hause nach der OP ?

    Alle die es schon hinter sich haben wünsche ich alles Gute.
    groß daggi

  • Renate sagt:

    Hallo Leute!

    Mir wurde die Schilddrüse am 25.06.09 total
    entfernt wg. Morbus Basetov und 2 warme Knoten
    Die OP war nicht so schlimm ich hatte die Drainage Schläuche
    auch nur ganz kurz – die Narkose habe ich nicht so gut vertragen
    Kopfschm. und Übelkeit. Nacken schmerzen habe ich keine mehr
    Die Wunde ist aber noch immer druckempfindlich. Die Narbe
    ist schön – wahrscheinlich später kaum zu sehen. Nur die Sonne vertrag ich nicht so gut. Tut auch auf der Narbe weh – gehe deshalb mit Halstuch. Schlucken kann
    ich feste Nahrung recht gut, nur beim Trinken verschlucke ich mich
    leicht. Ich kann noch nicht richtig husten. Auch die Stimme klingt
    heiser – manchmal besser manchmal schlechter.

  • Jeani sagt:

    Hallöchen,,
    mir ist auch schon ganz schlecht.
    Werde kommenden Freitag op., die gesamt SD soll raus.
    Hab halt auch Angst nicht mehr aufzuwachen.
    Op gelungen-Pat.tot-
    Bei 40 Zigaretten am Tag, kann man sich doch Gedanken machen,
    ob die Lunge bei der Narkose mitmacht.
    Ein Trost, wenn man andere Berichte liest, dass alles
    gut geht….

  • Leopoldine sagt:

    Hallo Leute!

    Mir wurde genau vor einer Woche, am 20 Juli in der Klinik

    Innsbruck die Schilddrüse beidseitig entfernt.

    Leider wurde dabei ein Stimmband verletzt.Meine Stimme ist ziemlich

    heiser, das belastet mich aber sehr.Hoffe, das es wieder wird mit der

    Stimme. Nach 2 Wochen habe ich eine HNO KO.Sollte es bis dahin

    nicht besser werden, muß ich in logopädische Behandlung.

    Wünsch euch viel Glück

  • Filiz sagt:

    Hallo Leute

    Nach all dem was ich so gelesen habe machen ich mir mehr sorgen als vorher muss ich sagen ich werde am 03.08.09 operiert und ich habe panische angst. Ich habe viel mit krankheiten durchgemacht habe dreimal lympfknotenkrbs gehabt jetzt hat man nach so vielen bestrahlung in der SD zwei knoten links und rechts festgestellt.Nach der Sintigrphie konnte mann feststellen das es weder ein heißer noch kalter knoten ist aber die gefahr das es sich zu etwas bösarigen entwikeln könnte doch sehr hoch sei deshalb muss meine SD beidseitig entfernt werden. Ich wünsche all denen die noch solche operationen vor sich haben viel glück

  • giusyfruit sagt:

    hallo,

    mir steht alles noch bevor.
    vor 3 wochen wurde die zyste bei der kontrolle festgestellt.
    beim versuch sie zu punktieren hat man festgestellt, dass da
    so´n zähflüssiges zeug drin ist. also keine abhilfe mit punktieren.
    heute morgen wache ich auf mit starken schmerzen und schluckbeschwerden. der arzt sagt die eine hälfte muss raus :(
    in 2 wochen fliege ich in urlaub…
    kann mir jemand beantworten ob man besser vorher oder nachher operieren sollte. schmerzen hab ich ja jetzt schon…weiter anschwellen wird sie auch.. bin ratlos.
    liebe grüße an alle

  • sola sagt:

    Möchte allen Angsthasen mal etwas Mut machen hier :)

    Ich war vorher auch sehr nervös. Wurde am 30.07. operiert wegen eines kalten Knotens, der linke SD-Lappen wurde koimplett wentfernt. Die Drainage wurde nach 48 Stunden gezogen (das tut nicht weh!) und am 02.0. durfte ich nach Hause. Meine Stimme ist etwas müde, aber normal, viel reden ist noch nicht so gut. Husten und Niesen ist auch sehr unangenehm, der Nacken ist total ok. Morgenw erden die Fäden gezogen, dann beliebt auch das Pflaster ab. Man sieht schon, dass die Narbe sehr schön wird. Der Hals ist momentan etwas grün und blau und naürlich sehr druckeempflindlich. Wichtig ist, nach der OP Sonne unbedingt zu meiden und nichts Schweres zu heben.

    Allen Betroffenen alles Gute!

  • ChrissyJuhu sagt:

    hallo,

    bei mir wurde am 30.07.09 die gesamte SD operiert. Seither bin ich heiser und ich frage mich, wie lange das andauern wird!? Der Arzt meinte, ich könne ruhig reden, so viel ich möchte. Das strengt aber sehr an. Außerdem habe ich das Gefühl, einen Golfball im Kehlkopf zu haben. Die OP an sich ist gut verlaufen.

    Allen Betroffenen toi, toi, toi..

  • Filiz sagt:

    Hallo Leute

    Wie schon am 30.07.09 geschrieben habe ich am 03.08.09 die O.P. gehabt beidseitige entfernung und ich muss zur erleichterung sagen habe es mir viel schlimmer vorgestellt klar das mann schmerzen hat aber als ich mich so bisschen im internet schlau machen wollte wie so eine o.p funkioniert und was die nachfolgen sein können habe ich es ehrlich gesagt bereut das ich vor der o.p zu viel erfahren habe ich muss dazu sagen jeder mensch ist anders jeder körper reagiert anders und zu meinem glück muss ich sagen es war ein gutartigen tumor. Also an alle die wie ich sich schlau machen wollen und sich vor der o.p nur unnötig kaputt machen es ist nicht so schlimm wie mann denkt ich sag immer es könnte noch schlimmer kommen und ich weis wo von ich rede
    liebe grüße Filiz

  • hanni sagt:

    Hallo!

    Bin heute aus dem KH entlassen worden. Ganze Schilddrüse am Montag raus, Fäden heute gezogen bekommen. Habe schiss,nicht das es aufgeht.
    Schluckbeschwerden, Nackenschmerzen…aber alles sonst okay, auch die Stimme!!!! Bin leicht erkältet…das ist natürlich nicht so schön, wegen Husten und Niesen. Hab dann immer Panick das was aufplatzt :-)

    Wie lang darf ich denn nix heben? Und wieviel Kilo ca.??

  • Sandy sagt:

    Ich habe die OP am 19.08.09 vor mir, also in 3 Tagen. Ich habe Morbus Basedow nach der Schwangerschaft bekommen.
    Habe jetzt auch ein wenig gelesen, wollte eigendlich nicht aber der Mensch ist ja neugierig:)
    Habe echt Angst-meine erste Vollnarkose, dann bin ich sowieso ein Fimchen was so Nadeln und co angeht:. Mir machen einige Berichte im Internet schon ein wenig mehr Angst. Mir soll wohl der rechte SD Lappen entfernt werden und links schauen sie sich dann aber auch direkt an. Ich geh ins Maltheser Bonn und hoffe, dass alles gut geht. Meine 10Monate alte Tochter kann ich bei meiner Mutter unterbringen, die jetzt Gott sei Dank Urlaub hat.

    LG Sandy

  • Silke Krakau sagt:

    Hey,wenn da was im Körper ist,was da nicht rein gehört,raus damit! Mir wird am nächsten Donnerstag mein linker Schilddrüsenlappen rausgenommen. Ich habe ein 2cm grosses Adenom. Und bin froh ,wenn ich das los werde! Es schnürt mir allesim Hals ab. In Urlaub würde ich nicht fahren,erst operieren lassen! Ich bin Krahkenschwester und habe viele dieser OP’s erlebt und bis auf einen ganz kleinen Teil verlaufen alle sehr gut! Nur Mut!!!! Ganz Liebe Grüsse Silke

  • Maria sagt:

    Hallo,
    also ich werde am kommenden Dienstag operiert und habe panisch Angst davor. Vor allem nicht schlucken oder atmen zu können, da bekomme ich Panik :( . ich habe eine Zyste vor der Schilddrüse liegen die alle 4 Wochen mit glasklaren Wasser gefüllt ist (ca. 22ml) und mir das Atmen und Schlucken erschwert. gestern war ich zur Voruntersuchung und mein Arzt meinte der rechte Lappen wird entfernt. ich dachte ich werde etwas Halsweh haben und nach ein paar Tagen ist alles vorbei aber nach den Kommtentaren hier könnte es länger dauern ?!?!? Könnte aufbauende Worte gebrauchen :(

    LG

    Maria

  • Yvonne sagt:

    Hallo,
    ich werde am 29.09. operiert, wahrscheinlich kommt die ganze Schilddrüse raus und ich muss sagen: Ich kann es nicht mehr abwarten. Im Krankenhaus war ich schon oft und sowas steh ich da auch noch durch.
    Meine Werte sind zwar ok, aber ich hab eine 3 mal so große Schilddrüse (besonders rechts) als normal. Schluckbeschwerden und auch andere Beschwerden sind danach hoffentlich weg.
    Wovor ich nur Respekt habe sind Nadeln (freu mich schon auf die Narkose…) und ich habe hier oft gelesen, dass die Patienten nach der OP noch zugenommen haben. Oh je oh je, dabei will ich abnehmen.

    Gruß
    Yvonne

  • Renate sagt:

    Hallo Leute!

    Meine OP ist jetzt ganze 11 Wohen her, ganze SD raus.
    Mir geht es gut, habe sogar schon 1 Turnier getanzt.
    Also nur Mut.

    Liebe Grüße Renate

  • Marc sagt:

    Hallo Leute,

    ich habe eine Schilddrüsen Unterfunktion und muss immer diese Tabletten nehmen. Mein Arzt meinte, dass ein Operativer Eingriff nicht in frage kommen würde. Ich habe manchmal Atemnot und Schlugprobleme und ein wenig Herzkrämpfe. Kann das von der Schilddrüse kommen? Ich habe die Tabletten vorzeitig abgesetzt. Also ich nehme die seit ca. 3 Monaten nicht mehr.
    Kann mir vielleicht einer weiter helfen? Ist ein Operativer Eingriff Notwendig? Und welcher Arzt kann mir genaueres sagen außer mein Hausarzt?
    Ich wäre über jede Tipps dankbar.

    Gruß Marc

  • maxchen sagt:

    hallo ihr,
    mir wurde am 22.09.09 die komp. SD entfernt Op und Tsge danach gings mir gut, außer das mein Hals blau ist und ich ausehe als wollte ich mir das Lebenen nehmen und ich sehe aus als hätte ich einen Kropf aber nur im Narbenbereich ist das normal???

  • [...] erforderlich. Der belassene Rest des Schilddr

  • Yvonne sagt:

    Hallo!
    An Marc: Vielleicht den Arzt wechseln? Mein Hausarzt hat ständig auch gemeint, alles sei OK, bis ich darauf bestand, zum Facharzt für Nuklearmedizin zu gehen. Der hat mir dann weitergeholfen. Ich hatte Schilddrüsenunterfunktion, vergrößerte Schilddrüse, usw. und er hatte mir empfohlen, 6 Monate Tabletten zu nehmen. Es wurde nicht besser und deshalb kam sie raus. Meine Befunden wurden meiner Meinung nach auch schlimmer, ständig müde, Schluckbeschwerden und ähnliches.

    An Max: Meine OP war eine Woche danach und mir geht es auch viel besser. Ich hab mir zu Anfang auch Sorgen gemacht, weil alles noch so verhärtet ist, aber das ging nach und nach weg. Alles brauch seine Zeit.

    Ich mach mir nur noch Gedanken, was die Tablettendosierung an geht, aber da brauch man wohl einfach viel Geduld. Hoffentlich nehm ich nicht so zu wie viele andere, von denen ich las.

  • Marc sagt:

    Hallo!

    An Yvonne: Danke dir! Also ich habe genau die gleichen Symptome also dauernde Müdidkeit, Schweißausbrüche obwohl ich mich nicht anstrenge, mir is andauernt kalt und ich nehme nicht zu! Ich habe ein Gewicht von 55 kilo bei einer größe von 1,76m! Obwohl die Blutkontrollen immer schlecht sind, erhöht er nur die Dosierung und mehr nicht! Und er meint, dass man da nicht Operieren braucht! Die Behandlung wird beim Hausarzt gemacht und alle 3-4 Monate muss ich zum Nuklearmediziner! Bei der nächsten Untersuchung werde ich mal mit dem Arzt sprechen!
    Ich danke dir vielmals für deine Information.

    Lieben Gruß Marc

  • Silke Krakau sagt:

    Hallo! Ich habe meine Schilddrüsen-OP hinter mich gebracht,am 10.September! Meine Stimme ist kräftig,ich habe keine Schmerzen und direkt nach der OP auch nur sehr wenig Schmerzmittel gebraucht.Die Narbe ist nicht so toll……kann aber passieren!Ich habe mich aber daran gewöhnt.So etwas muss man mit Würde tragen! Die Leute,die da am OP-Tisch stehen haben das gelernt. Man muss einfach auch mal vertrauen. Liebe Grüsse Silke Krakau

  • Alex sagt:

    Ich möchte allen, die diese OP vor sich haben, Mut machen. Es ist keine große Sache und Angst braucht man keine zu haben. Wenn man weiss, was auf einen zukommt, dann gibt es keine Überraschungen.

    Ich habe die rechte Schilddrüse am 16.12.2009 entfernt bekommen. Heute (31.12.2009) ist die Stelle noch geschwollen, die Narbe verheilt langsam. Ich hatte Nackenschmerzen, weil der Kopf nach hinten überstreckt wurde, damit man am Hals operieren kann. Doch das ist keine große Sache. Die Schmerzen gehen mit der Zeit vorbei.

    Die Stimmbandnerven, die in dieser Region verlaufen, werden heutzutage gut geschützt. Der Druck am Hals ist nach der OP nicht schlimmer als davor, wenn man einen großen Knoten hatte. Ich arbeite bereits wieder am PC, kann den Tag normal gestalten und normal reden.

    Ich habe drei Jahre gewartet. Aber letztlich musste das Ding weg. Nun bin ich froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ich nehme prophylaktisch L-Tyroxin und mache damit sehr gute Erfharungen. Mein Energiepegel ist den Tag über gut, besser als vorher. Und dabei hatte ich keine Unterfunktion.

    Das Wichtigste ist, dass wir noch viele beschwerdefreie Jahre vor uns haben, und ohne OP sähe es da düster aus. Also, ran an den Speck! Wir können alle froh sein, dass es heute Mittel gibt, Probleme an der Schilddrüse zu beseitigen. Die OP bzw. die Schmerzen sind weniger schlimm als ein gebrochenes Bein oder ein gezogener Zahn. Man sollte sich da nicht durch Einzelschicksale abschrecken lassen.

  • motte sagt:

    hallo
    mir wurde am 10 november beide schilddrüsen entfernt war nicht schlimm muss halt täglich eine tablette schlucken.schmerzen keine op gut überstanden ,nur die narbe ist nicht so schön ist immer noch dick ringst rum .aber im mom geht es mir gut habe nur angst noch fetter zu werden kennt jemand eine gute diät

  • Nina sagt:

    Hallo zusammen!

    habe ebenfalls eine Schilddrüsen OP hinter mir gebracht. Vergangene Woche wurde ich (Donnerstag) operiert. Sonntag wurde ich entlassen. Montag (vorgestern) war ich so unvernünftig und habe etwas “schweres” gehoben (8 KG) und ich meine, daß nun ausgerechnet die operierte Seite wieder schmerzhafter ist… an der Haut sehe ich keine Veränderung. Aber auf leichtem Druck tut es heftig weh (rechte Seite) und ist etwas hart. Telefonisch habe ich mich bereits an meinen Arzt gewannt, aber er hatte mir gesagt, das es sicherlich nichts schlimmes ist. Irgendwie habe ich jetzt Angst, das sich der Arzt irrt und es ein innerer “Eingeweidebruch” ist… Ja, ich weiß, Ihr seid keine Ärzte- aber Ihr habt auch sehr viel Erfahrung! Bitte sagt mir, wie Ihr das seht und was ich machen kann.

    Vielen lieben Dank!

  • klaus sagt:

    hallo,
    nachdem ich 1993 das erste mal eine komplette struma op durchführen mußte, bin ich am 14.12.2010 zum zweiten mal an der sd operiert worden. die sd war wieder so groß geworden, dass es auf die luftröhre drückte, außerden wurden einige kalte knoten links beim szintigramm diagnostiziert worden. nun ist nur die linke sd entfernt worden, bei der op gab es komplikationen, das gewebe war vernarbt und verklebt, sodass der sichtbar gemachte stimmbandnerf ebenfalls in mitleidenschaft gezogen wurde.
    die schmerzen waren ertäglich, beim schlucken meinst du, die ärzte hätte etwas am kehlkopft implantiert. die stimme macht mir nun sorgen, da ich auch beruflich auf sie angewiesen bin um so mehr.
    der hno sagt: das wird schon wieder!
    hat jemand erfahrung damit wie lange so etwas dauert?
    kommt die stimmgewald wirklich zu 60-70% wieder?
    lg
    klaus

  • Bonsai sagt:

    Hallo und guten Tag,

    am 11.1.2011 wurde mir der rechte Schilddrüsenlappen auf Grund eines kalten Knotens bei euthyreoter Struma nodosa entfernt. Der linke SD- Lappen wurde wegen geringer zystischer Veränderungen belassen.
    Seit heute nehme ich L-Thyroxin 75 . Ich wurde heute, am 13.01.2011 entlassen. An Beschwerden habe ich Hals-/Schluckbeschwerden, es spannt und scheint auch noch ordentlich geschwollen zu sein.

    Wie ist bei Euch so der weitere Verlauf und die Belastbarkeit?

    LG

  • Rosali sagt:

    Ich bin vorgestern operiert worden – zum zweiten Mal, da ich eine Nachblutung hatte. Die konnte aber schnell behoben werden und hat mich nicht wirklich belastet.Heute bin ich schon wieder zu HAuse und mir gehts gut.
    Bei mir musste der rechte Lappen raus, weil er hinterm Brustbein vor sich hin gewachsen ist. Die OP ist insgesamt gut gelaufen, mir tut auch kaum was weh. Natürlich ist der ganze Bereich noch druckempfindlich, aber mit dem Bewegen des Kopfes, der Stimme und auch dem Schlucken usw. habe ich keine Probleme. Bloß einen doofen Husten habe ich noch, da kommt auch einiges raus. Ich nehme aber an, das hängt mit dem Reiz des Kehlkopfes bei der Intubation zusammen.
    Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich vorher auch fürchterlichen Bammel hatte, aber trotz der zweimaligen OP fühle ich mich wieder absolut fit – und ich bin auch keine fünfundzwanzig mehr, sondern über fünfzig und hab zu hohen Blutdruck.
    Also keine Angst, es wird alles gut.

    LG

  • Kari sagt:

    Hay, (28 Jahre)
    mich hat es auch erwischt!und ich bin ebenfalls nicht sonderlich glücklich darüber,das meine Schildrüse es gewagt hat rechts einen riesen kalten Knoten zu bilden und links sämmtliche kleine kalte Knoten. Ich habe meine Unterfunktion seit ca. 15 Jahren als Folge einer Bestrahlung zur Therapie von akuter lymphatischer Leukämie, die Ich im Alter von zwei Jahren bekämpft habe.
    Seit dem nehme ich Thyronajod 12,5 mg und meine Blutwerte sind über Jahre bis heute, immer unauffällig gewesen und haben sich im normbereich befunden. Die Knoten sind jetzt nach einer 4jährigen Cyntigrafiekontrolle aufgefallen, es ärgert mich maslos.

    Um eine Op werde ich wohl nicht herum kommen und schiebe auch große Sorge und Angst über die möglichen Komplikationen wie Stimmbänder und Schlucken und naja der Platz für die Narbe ist auch nicht gerade so perfekt. Grummel
    Mir ist schon ziehmlich unheimlich vor der Op.
    Als ob das noch nicht genug an Lebensgeschichte wäre.

    Meine Frage an Euch wäre wie kommt ihr mit der Hormoneinahme und Einstellung der Medikamente danach zurecht? Dauert es lange bis man sich daran gewöhnt und der Körper sich individuell darauf einstellt?

    Hallo Filiz,
    Ich wünsche auch dir für deine Gesundheit alles Gute da ich deine Geschicht teile. Vielen Dank für eine mutmachende Nachricht.

    Hallo Marc fals Du noch nicht getan hast Du solltest dich schleunigst an einen Facharzt wenden und deine Probleme schildern. Warte nicht zu lange!!!

    Hallo Nina, ich an deiner Stelle würde nicht aufgeben herauszufinden ob du nicht vielleicht doch durch das Heben eine Blutung ausgelöst hast!!! Das ist übrings ein wichtiger Hinweis den ich sonst noch nirgensgelesen habe. Danke dir und Alles Gute.

  • Gaby Darchinger sagt:

    Hi, Ihr alle, hatte am 13.09.2010 eine komplette OP der Schilddrüse, Nachblutung, also nach 5 St. zweite Vollnarkose und dabei haben sie mir die Stimmbänder beim Intubieren verletzt, bin jetzt 25. Std. beim Logopäden, denn ich kling noch immer wie erkältet, kann nicht lange reden, das strengt zu sehr an und bin auch immer noch mit hoch und tief am kämpfen, meine alte Stimme werde ich nicht mehr wiederkriegen, das haben mir sie schon alle gesagt die hatte ich jetzt 63 Jahre und nun soll ich die neue ‘Stimme’ trainieren, aber das macht mir Probleme. Hat jemand Erfahrung,, wie lang das dauert, dass man annähernd sein altes Stimmchen bekommt oder geht das gar nimmer, ich bin traurig!!!!!!!!!!!! Aber über Logopädie krieg ich mehr Selbstvertrauen, auch wenn die alte Stimme net mehr kommt!
    Bin einfach frustriert, dass das net so geht wie ich möchte!!!!

    Hilft mir jemand mit gleichen Erfahrungen, bitte und danke!!!

    Gruß Gaby

  • gundi aus geldern sagt:

    Meine schilddrüsen op die war jetzt am 14.4.2011 es ist alles glatt verlaufen die ist auch komplett entfernt worden was ich noch habe ist jetzt das der hals noch geschwollen ist und das ich jetzt schilddrüsentabs nehmen muss ich war in kamp lintforth im kh das ärztetheam war dort sehr gut.Und ich hatte auch zuerst einen grossen bammel davor.Meine stimme ist auch so geblieben habe ich das gefühl.
    GRUSS GUNDI

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