Osteoporose
Osteon (gr. ) Knochen. Poros (gr.) Loch.
Krankheitsbild
Als Osteoporose bezeichnet man eine Knochenerkrankung, bei der über Jahre die Dichte und Stabilität des Knochens abnimmt. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche.
Die Osteoporose ist in Deutschland sehr häufig. Jede dritte Frau und immerhin etwa 5% aller Männer erkranken im Verlauf ihres Lebens daran. Betroffen sind Frauen vor allem nach den Wechseljahren und Männer nach dem 70. Lebensjahr.
Die Osteoporose äußert sich bei Beginn der Erkrankung zunächst nicht. Später treten Beschwerden vor allem im Bereich des Rückens auf. Sie können dauerhaft bestehen oder bei Belastung plötzlich einschießen. Im letzteren Fall handelt es sich oft um Brüche der Rückenwirbelkörper, die der Patient aber oft als „Lumbago“ oder „Ischias“ verkennt. Aufgrund des Zusammenfallens der Rückenwirbelkörper durch wiederholte Knochenbrüche können die Betroffenen bis zu 20 cm kleiner werden. Es besteht ein hohes Risiko für Knochenbrüche nach Stürzen (Oberschenkelhals, Ober- und Unterarm).
Diagnose
Erst eine fortgeschrittene Osteoporose wird im Röntgenbild diagnostiziert; hierbei erkennt man den ausgedünnten Knochen und insbesondere an der Wirbelsäule Hinweise auf alte Knochenbrüche. Spezielle röntgenologische Untersuchungen der Knochendichte können genauere Aussagen über das Ausmaß der Osteoporose und das Risiko von Knochenbrüchen liefern.
Es ist wichtig, andere Ursachen der Knochenschmerzen (z. B. Plasmozytom, Arthrose, Erkrankungen der Bandscheiben) auszuschließen, die eine völlig andere Behandlung nach sich ziehen.
Krankheitsverlauf
Ohne Behandlung verschlechtert sich die Osteoporose in den meisten Fällen im Laufe der Jahre. Die wiederholten Knochenbrüche der Wirbelsäule verursachen akute Schmerzen und führen zu Fehlstellungen des Rückens (typisch ist der Rundrücken im Alter), die wiederum chronische Rückenschmerzen verursachen.
Das Risiko von Knochenbrüchen bei Stürzen ist stark erhöht. Vor allem Oberschenkelhals, Oberarm und Unterarm sind gefährdet.
Dauerhafte Schmerzen und wiederholte Knochenbrüche führen zu einer zunehmenden Immobilisierung des Osteoporose-Kranken. So kann die Erkrankung zur völligen Pflegebedürftigkeit führen.
Therapie
Eine zuverlässige Therapie der Osteoporose gibt es nicht; eine Heilung (d. h. völlige Rückbildung der Knochenveränderungen) ist ebenfalls nicht möglich. Durch eine Reihe von Therapieansätzen kann aber das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten oder verzögert werden und das Leben mit der Osteoporose erleichtert werden:
- Medikamentöse Therapie: Je nach Ursache und Ausmaß der Osteoporose kommt eine den Knochenaufbau fördernde Behandlung mit Östrogenpräparaten, aber auch mit Calcitonin, Bisphosphonaten oder Fluorid in Frage. Begleitend kann eine dauerhafte oder zeitweilige Schmerztherapie (Paracetamol, Acetylsalicylsäure) sinnvoll sein.
- Kalziumreiche Ernährung: Mindestens 1,5 g Kalzium täglich bei Osteoporose-Patienten (Milchprodukte, Brausetabletten).
- gezielte Krankengymnastik und physikalische Therapie: Ein Teil der Beschwerden des Osteoporose-Kranken ist zweifellos eine Folge von Fehlhaltungen, Verkrampfung und Bewegungsmangel aus Angst vor Stürzen. Durch gezielte Krankengymnastik, Schwimmen und Verhaltenstraining zur Steigerung der Reaktionsfähigkeit und Verhinderung von Stürzen kann der Betroffene viel Lebensqualität hinzugewinnen.
Ursache
Die Osteoporose kann durch eine Reihe von Ursachen verursacht sein, oft liegt eine Kombination mehrerer Ursachen vor:
- natürlicher Abbau von Knochen im höheren Alter, der jeden betrifft
- Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren, der den Knochanabbau begünstigt
- Bewegungsmangel in jüngeren Jahren (wie er in unserer Gesellschaft immer üblicher wird) hat ebenfalls einen erhöhten Knochenabbau im Alter zur Folge
- unzureichende Kalziumversorgung bei der Ernährung
- familiäre Häufung der Osteoporose (d. h. angeborene Erkrankungsneigung)
- selten ist die Osteoporose durch andere Erkrankungen (Morbus Cushing, Schilddrüsenüberfunktion) oder langjährige Medikamenteneinnahme (Cortison, Heparin) (mit-)bedingt.
Die Schwächung des Knochens erhöht das Risiko von Knochenbrüchen bei Stürzen und bei starker Belastung. Im Alter kommt es meist häufiger zu Stürzen (eingeschränkte Reaktionsfähigkeit, Blutdruckschwankungen, Medikamenteneinfluss). Durch diese beiden Faktoren erhöht sich das Risiko von Knochenbrüchen im Alter stark.
Vorbeugung
Entsprechend den Ursachen gibt es gute Ansätze, die Entstehung der Osteoporose zu verhindern. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang:
- Kalziumreiche Ernährung (mind. 1 g täglich; z. B. Milchprodukte, auch Kalzium-Brausetabletten)
- viel Bewegung schon als Jugendlicher und junger Erwachsener
- Östrogenpräparate für Frauen nach den Wechseljahren, wenn sie ein erhöhtes Risiko haben (familiäre Häufung der Erkrankung).


Ich war erschrocken, als bei mir, am 26.06.2008, die Diagnose
“Osteoporose” gestellt wurde; zumal ich männlich und erst 53 Jahre alt bin. Aus meiner Sicht hätte, wegen meines langjährigen Leidens, schon viel früher eine Messung erfolgen müssen.
Dann das Ergebnis: Die T-Werte lagen zwischen -3,1 und – 4,4 !!!!!
Die Aussichten, laut Ärzte und Medikamenteninformationen, waren nicht gerade ermutigent. Wie in Ihrem Beitrag wurde gesagt, wenn ein Fortschreiten verhindert wird, können wir zufrieden sein.
Das Medikament (Alendronsäure ) erwägt bestenfalls eine Besserung von 1-3% p.a.
Danach habe ich mich natürlich intensiv mit diesem Thema befasst und kam zu der Überzeugung, dass man mehr tun müsste als einmal die Woche Alendronsäuere und täglich Calzium und Vitamin D zu supplementieren.
Drei Monate später begann ich mit meiner eigenen Therapie und habe am 04.06.2009 eine Kontrollmessung durchführen lassen ( laut Ärzte freühestens in zwei Jahren sinnvoll )
Das Ergebnis: Der Wert, der zuvor bei – 4,4 lag (L4), ist heute bei
- 2,8 !!!!!!! Auch sind die anderen Werte natürlich alle besser geworden.
Ist eine Heilung doch möglich?
Bei mir wurde Anfang 40 Osteoperose diagnostiziert und konventionell behandelt.
Parallel dazu begann ich eine Therapie basierend auf homöopathischen Mitteln und konnte die konventionellen Mitteln (außer Calcium und Vit. D) absetzen.
Nach einigen Jahren ging es mir ausgezeichnet . Es war also eine Heilung möglich.
Vor 4 Jahren, mit 56 J., hatte ich eine Oberschenkelhalsfraktur, die jedoch nicht durch Osteoperose verursacht wurde, was mir die beiden Operateure bestätigten. Im Gegenteil, war der Knochen so stark, dass der Arzt Schwierigkeiten hatte, die Schrauben einzuschrauben.
Ich selbst leide auch unter der Osteoporose , jedoch werde ich ungenügend von meinen Ärtzten aufgeklärt und mir Therapien erst gar nicht angeboten werden . Was ich gerne jetzt wissen würde ist , Herr Hubert Dücker , was sie in ihrer eigenen Therapie gemacht haben damit ihre Knochendichte besser wurde . Ich würde mich über jede Atr von Tipps freuen , wodurch ich vielleicht die stärke meiner Osteoporose lindern könnte . MIt freundlichen Grüßen Maria Weber .